Das Wort Gottes

 

Das Wort Gottes ist das gesprochene von Gott Selbst, woran nichts geändert werden kann; es ist deshalb heilig. Ob aber das gelesene vom heiligen Wort auch in Herz das Menschen einfließt? Zu diese Frage kann man den Vergleich Gottes mit einem Gärtner heranziehen. Der Acker worin gesät wird, bedeutet das natürliche Gemüt des Menschen. [HGt.01_096,10]

 

Die Getreidekörnchen die vorher gesät werden, bedeuten die Wahrheiten aus dem Wort Gottes. Solche Wahrheiten (Samenkörnchen) müssen in uns ausgekeimt und gereift werden und dann Wurzel schlagen, sodass davon das 'verdiente Brot' (sich sein Brot verdienen) auch gegessen werden kann. Dieses Brot bedeutet das Güte, wodurch das geistige Leben des Menschen ernährt wird und im Stande gehalten bleibt. [GEJ.01_191,11]

 

Wie wird das Samen sich entwickeln und zum Wachstum kommen? Erst muss dazu der Acker befreit sein von Unkraut, Steinen und muss sie gepflegt werden bis eine vernünftige Ernährungsaufnahme folgen kann. Bei der Mensch bedeutet dies, dass bei ihn die Falschheiten und Bosheiten entfernt werden müssen.

Der Acker muss auch noch gedüngt werden, will das Getreide üppig wachsen.

 

Bible book icon               Een open bijbel op tafel in de zwarte achtergrond Stockfoto - 26084650Een open bijbel op tafel in de zwarte achtergrond Stockfoto - 26084650

 

Lorber als auch Swedenborg beschreiben identischen Texte, so wie z.B.: ‚Die Lehre Gottes bereitet das menschliche Gemüt vor, wodurch das echte Wahre sich darin entwickeln kann. Die Getreidekörnchen sind die Wahrheiten aus dem wörtlichen Sinn der Bibel. Diese Ausgangspunkte sind vom echten Wahren; sie [die Getreidekörnchen/Wahrheiten] können aber nicht ganz zum Wachstum kommen, wenn das Gemüt nicht erst vorbereitet wird.‘

 

Daher wird uns gesagt, dass die Bibel noch viel besser gelesen und verstanden werden kann, wenn wir die zusätzlichen Erklärungen von der Heiligen Schrift bekommen wie. z.B. Swedenborg, Lorber oder Jakob Boehme. Solches ist nur möglich sich in Verbindung zu setzen mit dem Herrn wie auch mit dem Himmel beim Lesen der Bibel, dem Wort Gottes. Selbstverständlich brauchen wir hier keine Theologen zu werden.

 

Swedenborg: ‚Wenn die Pflanzen ihre fruchtbare Wirkung ausüben, müssen solche Pflanzen untergepflügt werden, sodass ihre Bestandteile innig mit der Erde vermischt werden. Auf diese Weise muss die Lehre Gottes im Verborgenen mit ihrer wichtigsten Arbeit rundgehen. Über solche Lehrsätze müssen wir nachdenken und sie in und zu uns durchdringen lassen. Der Inhalt der Bibel ist so unendlich, dass er – durch welches System auch, nie von einem Lehrsatz optimal wiedergegeben werden kann.

 

‚Der Landmann der seinen Acker düngt, wird Rücksicht nehmen auf die Eigenschaften der Pflanzen, die er anbauen will. So wird die Bibel für uns noch besser lesbar gemacht mit aller möglichen erklärenden Information durch Gottes gesandte Boten, wie oben beschrieben. Mit diesem Endziel ist jedoch aufgeklärt, dass der Mensch sich mit der Bibel soll beschäftigen und er darf zu diesem Zweck daraus seine geistige Ernährung bekommen, wenn er das will. Auch das Sammeln von Bibeltexten kann mit diesem Ziel wirklich sinnvoll sein.‘

 

Durch eine Anstrengung, die das Denken fördert, werden wir uns dessen bewusst was uns erst unbewusst war. Das Denken selbst wird nie in der Lage sein, die Glaubenswahrheiten zu suchen oder zu finden. Das eigentliche Brot, zurechtgemacht aus Getreide, ist wie das Wort Gottes, womit und wodurch wir uns ernähren dürfen.

 

Mit Bohnen können wir uns auch ernähren. In früheren Zeiten bestand zeitweilig die Gedankenvorstellung, dass ein Aufenthalt in einem blühenden Acker mit vielen Bohnen Irrsinnigkeit verursachte. [Er ist ganz verwirrt]. Diese Redensart lebt heute noch weiter in der niederländischen Redewendung: ‚In den Bohnen sein!'. [in de bonen zijn!]

 

Was unser Leben pflegt, ist eine lebende und festgelegte Energie. Diese Energie hat ihre Herkunft von der Sonne. Diese besondere Energie aus der Sonne lässt das Leben in allem wachsen. Die Getreidekörnchen stellen die Wahrheiten aus dem wörtlichen Sinn dar. Daraus holen wir das Geistige.

Die Getreidekörnchen müssen aber sehr fein gekaut werden, also buchstäblich von den Spelzen befreit werden und in die Praxis umgeformt werden.

 

Was den Menschen ernährt ist das Gute, das auch versteckt in den Wahrheiten liegt. Dies ist das Gute, das vom Herrn ist, wie auch die Sonne. Die Worte Gottes (Körnchen) werden unsere Seele erleuchten, damit der Gemütszustand fruchtbar wird. Das Wort, die Wörter aus der Bibel sowie auch das Brot aus dem Körnchen, sind von Gott aus zu uns gegangen. Man lese weiter in Matthäus 13, das Gleichnis von dem Unkraut und dem Weizen.

 

[Quellen: die Bibel, kurze Auszüge aus dem Lorber u. Swedenborg]

 

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