Wiederkunft des Herrn

Die Wiederkunft auf unsere Erde wird besonders betont im Buch Jakob Lorber vom ‘Erde und Mond-71’:

[Er.01_071,02] Ich Selbst war doch sicher der erste Prophet in der Welt; wer aber kann Mir nachweisen, daß Ich, außer Meiner Auferstehung, etwas ganz bestimmt vorausgesagt habe? Ich sagte wohl, daß Ich sterben und am dritten Tage wieder auferstehen werde; aber Zeit und Stunde weder des Sterbens noch des Auferstehens ist niemandem vorhergesagt worden.

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[Er.01_071,03] So habe Ich auch Meine Wiederdarniederkunft vorhergesagt, aber – wohlgemerkt – mit dem Beisatze: „Zeit und Stunde ist niemandem bekannt außer nur Mir allein und dem auch, dem Ich es offenbaren will!“ Ich habe es aber auch schon geoffenbart, aber nicht bezüglich auf Zeit und Stunde, sondern nur bezüglich der Zeichen, an denen man Meine Wiederkunft erkennen sollte.

[Er.01_071,04] Also haben auch alle Propheten geweissagt; aber alles, was sie geweissagt haben, war bedingungsweise, damit durch eine solche Weissagung ja niemand gerichtet werden sollte, sondern die Freiheit habe, das Angebotene zu tun, um dem angedrohten Gerichte zu entgehen, oder das Angebotene zu unterlassen, um gerichtet zu werden.

[Er.01_071,05] Jeremias prophezeite jahrelang und harrte selbst, manchmal bitter klagend, auf den Erfolg der Prophezeiung; denn was er auf morgen prophezeite, geschah erst nach Jahren; ja bei 23 Jahre mußte er warten, bis seine Prophezeiung hinsichtlich der 70jährigen babylonischen Gefangenschaft an dem jüdischen Volke in volle Erfüllung ging.

[Er.01_071,06] Jonas harrte gar vergeblich auf den Untergang von Ninive, so daß er am Ende ganz ärgerlich Mir Meiner Güte wegen Vorwürfe machte. Die Ursache alles dessen aber liegt, wie schon vorhin einmal bemerkt wurde, lediglich in dem Benehmen der Menschen; denn so ihnen ein Gericht angedroht wird, sie aber sich ändern – wenn auch nicht alle, so doch wenigstens einige –, so wird das Gericht aufgehoben.

[Er.01_071,07] Wenn unter hunderttausend Menschen nur zehn gerecht werden, so will Ich dieser zehn wegen auch die hunderttausend mit dem Gerichte verschonen. Und wenn unter einer Million hundert Gerechte sind, so will Ich ihretwegen eine ganze Million mit dem angedrohten Gerichte verschonen.

[Er.01_071,08] Wenn natürlich die Zahl der Gerechten dabei noch höher steht, so wird das Gericht um desto sicherer aufgehoben, und statt eines allgemeinen Gerichtes wird nur ein spezielles die Hartnäckigsten treffen. Wenn aber weniger Gerechte da sind, dann freilich wird nach einigen noch nachträglichen Ermahnungen das angedrohte Gericht nicht aufgehalten werden.

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Im Buch Himmelsgaben von Lorber sehen wir einen Dialog: der Herr im Gespräch mit zwei Engeln über das zukünftige Geschehen dieser Welt in Bezug auf die kommenden Jahre 2015-2030.

[HiG.03_49.04.06,08] Was diese beiden Engel Gottes und was Ich als der Herr und Gott Selbst von der einstigen Wiederkunft Christi vorhergesagt habe, das ist nun zur Reife gekommen und wird geschehen in der Bälde; denn die Vorbereitungen sind nun schon beinahe alle ins Werk gesetzt worden. Der Menschen Herzen sehen nun aus wie diese Zeiten mit ihren grauenhaften Erscheinungen. Sie sind voll Herrschsucht, Geiz, Neid, Fraß, Völlerei und Hurerei, voll Hader, Zank, Schmähsucht, voll Raub, Krieg, Mord und Pestilenz jeglicher Art. Der Unfrieden und die Lieblosigkeit und vollste Unbarmherzigkeit hat sich ihrer bemächtigt, und dadurch ist nun auch solch eine Trübsal über die Erde gekommen, wie Ihresgleichen ebendiese Erde noch nicht getragen, gefühlt und geschmeckt hat. Es ist daher nötig, daß dieser trübseligsten Zeit bald ein Ende gesetzt werde, da sonst noch jene, die bisher zu den Auserwählten gezählt wurden, Schiffbruch leiden könnten.

[HiG.03_49.04.06,09] Bevor aber Ich als der Herr und Schöpfer alles Lebens wiederkommen kann, muß der Erdboden von allem Unkraute gar fein gereinigt werden; und diese Reinigung geht soeben auf allen Punkten der Erde vor sich. – Wer nun an seiner Seele wissentlich krank ist und nicht trachtet, daß seine Seele gesund werde, der wird nicht lange machen, bis er zugrunde gehen wird!

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[HiG.03_49.04.06,10] Die Zeit der Reinigung aber wird dauern kürzestens vier Wochen; denn es wird nun Stunden geben, in denen mehr geschehen wird als ehedem in einem Jahrhundert. – Ein längerer Termin ist gesetzt auf vier Monate; denn es wird nun Tage geben, von denen einer mehr bedeuten wird als ehedem ein volles Jahrhundert. – Noch ein weiterer Termin ist gesetzt auf vier Vierteljahre; denn es wird nun in einer Woche mehr geschehen als in der Vorzeit in einem vollsten Jahrhundert. – Und noch ein weitester Termin ist gesetzt auf vier Jahre und noch eine Kleinigkeit der Zeit hinzu; denn es werden nun Monde kommen, in denen mehr geschehen wird als in der Vorzeit in sieben Jahrhunderten!

[HiG.03_49.04.06,11] Diese Zeit aber ist nun wie ein Morgenrot zu jenem Tage, der da kommen wird entweder zum Heile für die Gerechten und für alle jene, die eines sanften und guten Herzens sind und liebhaben ihre Brüder und Schwestern in Meinem Namen; aber dieser Tag wird auch kommen wie ein Dieb über alle jene, die Meiner nicht achten und haben ein hartes und stolzes Herz und halten sich für besser und angesehener als ihre Brüder in was immer und wegen was immer.

[HiG.03_49.04.06,111] Ich als euer guter Vater, der Ich schon so vieles gegeben habe, gebe euch nun auch dieses für euer künftiges Wohl und Heil allerwichtigste Wort. Haltet es getreu und genau, so werdet ihr alles Wohl zeitlich und ewig finden. Werdet ihr es aber, wie schon so manches andere von Mir euch Gegebene, nur so für etwas Gewöhnliches annehmen, daran ihr euch mit der Zeit schon gewisserart gewöhnt habt, und dabei aber dennoch tun nach eurer alten Gewohnheit und Sitte, so werdet ihr es euch dann nur selbst zuzuschreiben haben, so ihr an Meiner Wiederkunft entweder nur einen sehr geringen oder aber wohl auch gar keinen Teil haben werdet.

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[HiG.03_49.04.06,112] Denn was hier geschrieben steht durch Meinen Knecht, das wird unwiderruflich in Erfüllung gehen.

[HiG.03_49.04.06,113] Wohl euch und jedem, der diese und auch andere ähnliche Mahnungen nicht in den Wind schlagen wird, – wahrlich, in dessen Hause werde Ich Einzug halten hie und da! Wer aber dieser Mahnung und Belehrung – und dieser ähnlich in vielen anderen Orten – wenig Gehör und Willen schenken wird, in dessen Hause wird es nur zu bald sehr öde, traurig und verlassen aussehen, – denn so Ich komme, da werde Ich nur zu den wahrhaft Meinen kommen und werde sie segnen leibhaftig über und über für ewig! –

 

[HiG.03_49.04.06,114] Wehe aber dem, dessen Hauses Flur Meine Füße nicht betreten werden; sein Anteil wird bloß das traurige und verhängnisvolle Morgenrot sein und bleiben, aber die heiligen Strahlen des kommenden großen Tages werden nicht über ihn kommen amen. – Das sage Ich, der da kommen wird amen, amen, amen!

 

Wiederkunft des Herrn

Die Wiederkunft des Herrn wird betont und erklärt im Buch von Jakob Lorber ‚Die Erde‘.

[Er.01_071,03] So habe Ich auch Meine Wiederdarniederkunft vorhergesagt, aber – wohlgemerkt – mit dem Beisatze: „Zeit und Stunde ist niemandem bekannt außer nur Mir allein und dem auch, dem Ich es offenbaren will!“ Ich habe es aber auch schon geoffenbart, aber nicht bezüglich auf Zeit und Stunde, sondern nur bezüglich der Zeichen, an denen man Meine Wiederkunft erkennen sollte.

 

[Er.01_071,05] Jeremias prophezeite jahrelang und harrte selbst, manchmal bitter klagend, auf den Erfolg der Prophezeiung; denn was er auf morgen prophezeite, geschah erst nach Jahren; ja bei 23 Jahre mußte er warten, bis seine Prophezeiung hinsichtlich der 70jährigen babylonischen Gefangenschaft an dem jüdischen Volke in volle Erfüllung ging. [Bemerkung: mit diesem Faktum können wir hierbei das Lebensjahr des Propheten Jeremias geschichtlich [jedoch] viel besser einschätzen!]

 

[Er.01_071,06] Jonas harrte gar vergeblich auf den Untergang von Ninive, so daß er am Ende ganz ärgerlich Mir Meiner Güte wegen Vorwürfe machte. Die Ursache alles dessen aber liegt, wie schon vorhin einmal bemerkt wurde, lediglich in dem Benehmen der Menschen; denn so ihnen ein Gericht angedroht wird, sie aber sich ändern – wenn auch nicht alle, so doch wenigstens einige –, so wird das Gericht aufgehoben.

 

[Er.01_071,07] Wenn unter hunderttausend Menschen nur zehn gerecht werden, so will  Ich  dieser  zehn  wegen  auch  die  hunderttausend  mit  dem        Gerichte


verschonen. Und wenn unter einer Million hundert Gerechte sind, so will Ich ihretwegen eine ganze Million mit dem angedrohten Gerichte verschonen.

 

[Er.01_071,08] Wenn natürlich die Zahl der Gerechten dabei noch höher steht, so wird das Gericht um desto sicherer aufgehoben, und statt eines allgemeinen Gerichtes wird nur ein spezielles die Hartnäckigsten treffen. Wenn aber weniger Gerechte da sind, dann freilich wird nach einigen noch nachträglichen Ermahnungen das angedrohte Gericht nicht aufgehalten werden.

 


 

[GEJ.09_071,05] Wie aber das nun vor unseren Augen mit dem faulen und wahrheits- und glaubenslosen Judentume geschieht, das sicher ein gar gewaltiges Aas geworden ist, mit dem es nach etwa fünfzig Erdenjahren* zu Ende kommen wird, ebenso wird es in einer späteren Zeit mit der Lehre und Kirche stehen, die   Ich

nun gründe. Diese wird auch zu einem noch ärgeren Aase werden, als nun, das Judentum ist, […] Und es kann das noch eher geschehen, als da nach Mir, wie Ich nun leiblich unter euch bin, zwei volle Tausende von Erdenjahren verrinnen werden...

[GEJ.09_071,06] Ihr aber habt damals gemeint und meinet es auch jetzt, warum das von Gott denn also zugelassen werde. Ich aber habe euch dagegen auch schon oft, wie diesmal, gezeigt, daß Ich die Menschen, denen ein völlig freier Wille zu  ihrer Selbstbestimmung gegeben ist, mit Meines Willens Allmacht nicht also halten kann und darf wie alle andere Kreatur, klein und groß, in der ganzen Unendlichkeit; denn täte Ich das, so wäre der Mensch kein Mensch, sondern  ein durch Meine Allmacht gerichtetes Tier oder eine Pflanze oder ein Stein…

[GEJ.09_071,07] Wenn aber nun schon in dieser Zeit, in welcher Ich noch im Fleische auf dieser Erde unter euch wandle und lehre, sich etwelche aufgemacht haben, in Meinem Namen umherziehen und zu ihrem materiellen Vorteile auch Meine Lehre ausbreiten, aber darunter auch ihren eigenen unlauteren Samen mengen, aus dem zwischen dem mageren Weizen auf dem Acker des Lebens und dessen Wahrheit bald viel böses Unkraut emporwachsen wird, – wird es dann in den späteren Zeiten zu verwundern sein, so sich in Meinem Namen noch  mehrere falsche und unberufene Lehrer und Propheten erheben und mit gewaltiger Rede, mit dem Schwerte in der Hand, zu den Menschen schreien werden: ,Sehet, hier ist Christus!‘ oder ,Dort ist Er!‘?

 

 


[GEJ.09_071,08] So aber ihr und später eure rechten und reinen Nachfolger das hören  und sehen werdet, so glaubet solchen Schreiern nicht! Denn an ihren Werken werden sie ebenso leicht zu erkennen sein wie die Bäume an ihren Früchten; denn ein guter Baum bringt auch gute Früchte. Auf Dornhecken wachsen keine Trauben und auf den Disteln keine Feigen. (Luc. 17:37 u.f.)

 


 

*Randbemerkung: Angenommen, daß der Herr in -7 oder -6 v. Chr. geboren würde und mit 32 Jahren diese Vorhersage hat ausgesprochen, daß Jerusalem ihr Ende findet mit etwa 50 Jahren, dann gibt vielleicht eine einfache Berechnung die folgende Informationen:

 

-06  v. Chr. = 00 Jahre

oder

-07. v. Chr. = 00 Jahre

+24 n. Chr. = 30 Jahre

oder

+23 n. Chr.  = 30 Jahre

+25 n. Chr. = 31 Jahre

oder

+24 n. Chr.  = 31 Jahre

+26 n. Chr. = 32 Jahre

oder

+25 n. Chr.  = 32 Jahre

 

Dann ist 26+49 [= * in etwa mit 50 Jahren!] =75 [und 25+49=74] (geschichtlich wissen wir aber, daß Jerusalem im August 70 n. Chr. eingenommen wurde und stürzte – so haben wir hier ein Problem mit einem Unterschied von etwa fünf oder vier Jahren!

 

Eine andere Berechnung könnte sein: 70-49 [* in etwa 50 Jahren!] = 21 n. Chr. [als Jesus dies sagte mit 32 Jahren in 21 n. Chr. im Vergleich mit dem vermutlichen Jahr 25 oder 26 n. Chr. [Auch hier ein Unterschied von 4 oder 5 Jahren!], dann würde Er sogar viel eher geboren sein, was sehr unwahrscheinlich ist. Noch eine andere Möglichkeit:

 

70-47 = 23 minus der 32 Jahre von Jesus = -9

70-46 = 24 minus der 32 Jahre von Jesus = -8

70-45 = 25 minus der 32 Jahre von Jesus = -7

Das römische Jahr der Geburt von Jesus war genau in 747 seit der Gründung der Stadt Rom in - 7

 

747=-7 v. Chr. = - 7 v. Chr. [das richtige Geburtsjahr von Jesus?]

748=-6 v. Chr.

749=-5 v. Chr.

750=-4 v. Chr. = -4 v. Chr.  [Herodes stirbt!]

751=-3 v. Chr. = - 3 v. Chr. [das richtige Geburtsjahr von Jesus?]

752=-2 v. Chr.

753=-1 v. Chr.

754=+1 v. Chr.

767=+15 n. Chr. [Kaiser Tiberius regiert offiziell

781=+30 n. Chr. (Kaiser Tiberius regiert nun 15 Jahre!]          783-32=751 = -3 v. Chr. !

 

Als der zwölfjährige Jesus im Tempel sprach: ‚über etwa 70 Jahre wird dieser Tempel hier nicht mehr sein!‘

Wir sind ausgegangen vom Geburtsjahr -6 v. Chr. in +6 n. Chr. :

-6 v. Chr. in + 6 n. Chr. mit zwölfjährigem Lebensalter = +06 +64 = 70 n. Chr.

-7 v. Chr. in + 5 n. Chr. mit zwölfjährigem Lebensalter = +05 +65 = 70 n. Chr.

-8 v. Chr. in + 4 n. Chr. mit zwölfjährigem Lebensalter = +64+66 =  70  n. Chr.

-9 v. Chr. in + 3 n. Chr. mit zwölfjährigem Lebensalter = +03 +67 = 70 n. Chr.

 

Oder

70-67 = +3 minus -9  = 12 Jahre = -9 plus +32 = +23 n. Chr. + 47 = 70 n. Chr.

70-68 = +2 minus -10 =12 Jahre

70-69=  +1 minus -11= 12 Jahre


 

Beachte: 781-30 Geburtsjahre von Jesus, so ergibt sich das römische Geburtsjahr von Jesus einerseits in 751 und andererseits in 747 mit einem Unterschied von 4 Jahren. [+3 plus -7 = - 4] - Denn Herodes starb in 750 !

[Ganz klar ein Rätsel – und also hier zusammenfassend: Jesus wurde geboren nach dem Lukastext mit dem Zitat von Tiberius in 751 und andererseits nach der Jugend Jesu 2 ½ Jahre vor dem Sterbejahr von Herodes [750] -2 ½ = in 747 {Auch hier ein Unterschied von 4 Jahren}! Ergibt sich schließlich noch die Frage, in welchem Jahr war es Vollmond während der Geburt Jesu? {Dies sind die Jahre -3, -6 und -9} - [Die hier genannten Daten sind nur gedacht als weitere Anregungen!] – Bleibt hier nun übrig ein astronomisches Mondprogramm zu benutzen!

Tekstvak: Vorbereitungen zu der Wiederkunft Jesus

 

 

In Himmel und Hölle, Buchteil 2, Kapitel 190 – wird von Jakob Lorber über Robert Blum geschrieben, in den ersten sechs Versen, worin RB den Heiligen Vater bittet, die schrecklichen Zeiten, worin wir noch leben, einzukürzen.

 

Treten alle Propheten und Apostel zu Mir und sagen: „Ja, Amen! Dein Name werde geheiligt, wie hier in Deinen Himmeln also auch auf Deiner Erde als einer wahren Probestätte für die Geschlechter, die zum ewigen Dasein erkeimen unter Deinem Herzen! Aber nur das, Heiliger Vater, bitten wir Dich alle aus einem Herzen und aus einem Mund: Lege dem Satan endlich einmal sein schnödes Handwerk! Nimm hinweg von Deiner Erde den Purpur und mache verschwinden Gold, Silber  und Edelgestein, damit die Menschen nicht mehr nach dem Schimmer dieser unflätigen Dinge gieren, sondern nur nach reiner Liebe und Wahrheit streben!  Welche Schätze des Geistes müssen zu Grabe getragen werden, weil das Jagen nach all den eitlen Dingen die Menschheit hindert, ihren Geist nach Deiner Ordnung zu erwecken und daraus unvergängliche Reichtümer für Zeit und Ewigkeit zu schöpfen! [190,01]

 

Lege endlich einmal Satan sein schnödes Handwerk! Mit seinem Verschwinden aus der Sphäre der Wirkung muß die Menschheit zu allem Guten und Wahren geneigter werden, widrigenfalls muß die Menschheit stets tiefer ins Verderben sinken. Wohl sind Deine Ratschlüsse unerforschlich und unergründlich Deine Wege. Niemandem ist bekannt, wie Du vorgehst, um alles am Ende dem besten Ziel zuzuführen. Bei manchen Wesen wird wohl eine übergedehnte Zeit erfordert, bis sie zu ihrem vorbestimmten Ziel gelangen. Also eine Abkürzung der langen Wege und der Zeiten Dauer, wie Du, o Herr, sie Selbst Deinen Völkern verheißen hast, wäre uns Gottgesinnten wohl das sehnlichst Erwünschte! [190,02]


Es ist wahrlich schade für Deine schöne Erde, daß sie die ihr stets neu geschlagenen Wunden nimmer zu heilen vermag, so Du ihr die stets gleichen Quäler nicht vom Leibe schaffst. Was Du aber tun wirst, Herr und Vater, das tue bald! Denn sonst verschmachten die Menschen vor zu banger Erwartung der Dinge, die noch über die Erde kommen. Wir hier warten freilich leicht, da ob der großen Seligkeit bei Dir, Heiliger Vater, auch vor uns tausend Erdjahre gleich sind einem flüchtigen Lenztag. Aber den noch in sterblichen Hüllen lebenden Brüdern auf Erden werden bange Minuten zu Jahren und Jahre zu Ewigkeiten. Daher tue auf, o Vater, den reichen Born Deiner Liebe und Gnade, suche die Armen auf Erden gnädig heim und kürze diese arge Zeit ab! Dein heiligster Wille geschehe allzeit!“ [190,03]

 

Rede Ich: „Ihr tut wohl daran, daß ihr so bittet. Aber es geht euch bei euren Bitten so wie jenen, die überall zu spät kamen und darum auch vor Mir stets zu spät kommen müssen, weil Ich überall und in allem der Erste bin. Ihr seid wie Meines Leibes Glieder, die nicht eher zu handeln vermögen, bis Mein Geist sie zu handeln antreibt. So es aber in euch allenthalben Meines Geistes bedarf, wie könnt ihr wohl meinen,  daß  Ich  erst   durch   eure   Bitte  müßte  bewogen werden  etwas  zu bewerkstelligen, dessen Notwendigkeit Ich schon eingesehen habe, bevor noch irgendein Geist aus Mir sich eines freien Bewußtseins erfreute! Wenn ihr über eine Sache erst nachzudenken beginnt, habe Ich schon um tausend Jahre vorgesorgt und alles so in Gang gesetzt, daß die Wirkungen gerade so zum Vorschein kommen müssen. Sonst könnte am Ende der allgemeine Hauptzweck unmöglich erreicht werden, der da ist euer ewiges, schöpferisch-freiestes Leben Meiner göttlichen Gegenwart gegenüber. [190,04]

 

Soll Ich denn alle Hierarchien durch ein Feuer vom Himmel mit einem Schlage vertilgen? Das geht nach dem großen Werke der Erlösung wohl nicht mehr! Keine allgemeine Sündflut und kein Untergang Sodoms und Gomorras mehr! [190,05]

 

[190,06] Aber ein jedes Übel der Erde ist nun sein eigener Richter, und die Strafe folgt der Sünde auf der Ferse. Die Hierarchen verlangten ihre alte grausame Priesterfreiheit. Und sehet, sie sei ihnen gegeben, aber ohne materielle Macht! So aber nun die Hierarchen von ihrer grausamen Freiheit auch weiterhin bösen Gebrauch machen, werden sie dadurch Tausende bewegen, aus ihrer schlechten Gemeinde in eine bessere überzugehen. Während ihr hier bittet, sind schon Tausende von Rom abgefallen! Kann da die Zeit noch mehr verkürzt werden? Ist nicht alles getan zu ihrem Untergange, der nun bald notwendig geworden sein wird? [190,05]

 

Wie könnte Ich je wieder zur Erde kommen, so nicht der argen Hierarchie auf wirksame Weise ihr altes Handwerk gelegt würde? Käme Ich aber als Gott – nun,  das begreift ihr sicher, daß da die ganze Erde gerichtet würde und kein Wesen auf  ihr eines freien Atemzuges mächtig wäre. [190,07]

 

So Ich aber zur Erde komme, kann Ich nur zu den Armen kommen. Erst so ist auf der Erde ein rechter Ausgleich aller herrschsüchtigen Bestrebungen möglich, und daneben auch Mein Entgegeneilen dem Verlorenen. [190,08]

 


...[…] ,Es wird aber zuvor noch berufen Gott der Herr alle, auch die Verworfensten. Ins Geisterreich wird der Herr Selbst kommen und wird sich zu erkennen geben  allen, die ihre Nacht gefangenhält. Die sich an Ihn wenden werden, die wird Er auch erhalten. Es werden Ihm aber vorangehen Seine Knechte Petrus, Paulus und Johannes und werden den Gefangenen verkünden das Licht, welches da kommt aus dem Namen des allmächtigen Gottes. Und die den Namen aufnehmen werden in ihr Herz, die werden selbst einen neuen Namen bekommen, und der Herr wird wieder aufrichten ihre morschen Festen und zerfallenen Burgen.

 

[207,04] Ebenso wird der Herr auch kommen auf die Erde, und zwar zuerst auch nur durchs Wort aus dem Herzen und Munde der Weisen, die Er erweckt hat und deren Er noch mehrere erwecken wird. Dann aber, so die Erde wird geläutert sein, wird Er auch kommen in Seiner Allerheiligsten Person zu all denen, die Ihn lieben und eines reinen, erbarmenden Herzens sind!...

 

…[…] Ich werde zwar in Kürze diese Welt verlassen, und es wird in der Zeit Meiner sichtbaren Abwesenheit die Lüge und ihr Falsches und Böses noch eine Zeit fortwuchern unter den Menschen auf der Erde; aber Ich werde dann zur rechten Zeit wiederkommen mit aller Macht und Kraft zu euch Menschen und werde der Herrschaft der Lüge und des Truges ein Ende machen! [GEJ.09_069,12]

 

… […] Die Jünger fragten Jesus: ‚Sage uns denn auch einmal über Deine abermalige Wiederkunft etwas Bestimmtes! In welcher Zeit wirst Du wiederkommen, und wo und wie?‘ [GEJ.09_070,01]

 

…[…] Das Jahr, den Tag und die Stunde kann Ich euch darum nicht fest bestimmen, weil das ja alles auf dieser Erde von dem vollkommen freien Willen der Menschen abhängt. Darum weiß das denn auch kein Engel im Himmel, sondern allein nur der Vater und der auch, dem Er es offenbaren will. Zudem ist das allergenauest zum voraus zu wissen zum Heile der Seele durchaus nicht unumgänglich notwendig. [GEJ.09_070,02]

 

Der Tag Meiner abermaligen Wiederkunft wird gleich sein einem Blitze, der vom Aufgange bis zum Niedergange oben am Wolkenhimmel fährt und über alles leuchtet, was unter dem Himmel ist. (Luk.17,24) Bevor aber das kommen wird, da wird – wie Ich euch das schon mehrere Male verkündet habe – des Menschen Sohn noch vieles leiden müssen und wird gänzlich verworfen werden von diesem Geschlechte (Luk.17,25), nämlich von den Juden und Pharisäern, und in den späteren Zeiten von jenen, die man neue Juden und Pharisäer nennen wird. [GEJ.09_070,05]

 

Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird es auch geschehen in der Zeit der abermaligen Ankunft des Menschensohnes. [GEJ.09_070,06] - (Luk.17,26 u.w.  und  Matt. 24)

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