Die Drei-einigkeit und die Sünde gegen den Heiligen Geist

                                                              

Jemand kam auf mich zu und fragte: Was ist die Sünde gegen den Heiligen Geist? Ich musste nicht lange darüber nachdenken, weil ich ihm die Antwort schuldete. Ich stand - so schwierig das auch war – Ich merkte, dass ich Keine Ahnung hatte!  Das veranlasste mich zu einer gründlichen Untersuchung. Folgendes ist das Ergebnis. Vielleicht wissen andere Leser mehr darüber?

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…’ Im Anfange war das Wort, Gott war das Wort; denn das Wort war bei Gott, und Gott war im Worte. Denn Wort und Gott ist ebenfalls dasselbe wie Sohn und Vater; das eine ist nicht eher dann das andere. “ Solches ist einerlei! denn Gott und Wort ist eines und dasselbe wie Sohn und Vater. Oder wenn ihr saget: Wort und Gott, welches ebenfalls eines ist wie Sohn und Vater, da ist nicht eines früher als das andere, denn Vater und Sohn, bez. Gott und das Wort oder Liebe und Weisheit sind von Ewigkeit her vollkommen Eins. Der Herr ist Eins, sowohl wie der Vater und wie der Geist!

‚Ihr saget, wie demnach solches zu verstehen wäre, da der Herr die Sünde wider den Vater und den Sohn als nachläßlich darstellte, aber die „Sünde wider den hl. Geist“ nicht? Wer da kämpfet gegen die göttliche Liebe, den wird die göttliche Liebe ergreifen und wird ihn zurechtbringen. Wer da kämpfet wider die göttliche Weisheit, dem wird die göttliche Weisheit das gleiche tun. Sage mir aber, so es einen Toren gäbe, der da möchte gegen die unendliche göttliche Macht und Kraft sich im Ernste auflehnen, was kann wohl dessen Los sein, als daß ihn die göttliche unendliche Kraft ebenfalls ergreife und ihn verwehe hinaus in die Unendlichkeit, aus welcher er einen gar verzweifelt langen Rückweg haben wird, um sich wieder möglicherweise der Liebe und Erbarmung Gottes zu nähern.‘ [Geistige Sonne, Buchteil 1, Kapitel 51:23-24]

In Matth.12: 31,32 lesen wir:  üble Nachrede gegen den [Heiligen] Geist! Einen weiteren Zusammenhang in der Bibel finden wir unter anderem in: Heb.4:4-8, Heb.10: 26-29, 1. Johannes Brief 5:16, Matt.12:43–45 und 2 Petr.2:20-22, 2 Thess.2:3– Pluspunkte: "Gott will nicht, dass manche Menschen verloren gehen." 2 Petrus 3:9."Er will, dass alle Menschen gerettet werden", 1 Timoth.2:4.

Jemand, der denkt, er habe die Sünde gegen den Heiligen Geist begangen, hat damit den Beweis, dass er diese Sünde nicht begangen hat. Jemand aber, der diese Sünde wohl begangen hat, wird das nie als Problem empfinden, sondern er wird hineinfallen.

Jesus: ‚So ihr [die Pharisäer] Mich wie immer gelästert hättet, so würde Ich es euch vergeben. Aber ihr habt euch erhoben und gewaffnet wider Meinen Geist, der da heißt Liebe und Mein Vater ist von Ewigkeit, und diese Sünde soll euch nicht vergeben werden, weder hier und noch weniger jenseits!...“ [GEJ.01_150,06]

… Alle Sünde und Lästerung wird dem Menschen vergeben; aber die Lästerung wider den Geist Gottes nie! (Matth.12,31) und  [GEJ.01_185,15]

Sagt Simon Juda [Petrus]: „Herr, als Du Dich vor mir im Flusse Jordan vom Johannes mit dem Wasser taufen ließest, da sahen wir alsbald eine Flamme in der Art einer Taube über Deinem Haupte schweben, und man sagte, dies sei Gottes Heiliger Geist! Und man vernahm damals auch eine Stimme wie aus der Luft: ,Seht, dies ist Mein geliebter Sohn, an dem Ich ein Wohlgefallen habe; den sollet ihr hören!‘ Was war denn das? Woher kam jene heilige Flamme, und von wem wurden die deutlich vernommenen Worte gesprochen? Wie sollen wir solches fassen und verstehen?“ GJE4-253:1

ICH [Jesus] aber sagte: „Das war die Stimme des Vaters in Mir, und die Flamme entstand aus Meiner unendlichen Außenlebenssphäre, die da ist Mein auswirkender Heiliger Geist!- Matth. 3:16,17 und [GEJ.04_253,04]

Sagte Petrus: „Als Du Dich im Jordan von Johannes taufen ließest, da öffneten sich die Himmel, und der Geist Gottes schwebte in der Gestalt einer feurigen Taube über Deinem Haupte, und aus den Himmeln vernahm man in klarer Stimme folgende Worte: ,Dieser ist Mein geliebter Sohn, an dem Ich Mein Wohlgefallen haben – Ihn sollet ihr hören!‘ Und auch bei einer andern Gelegenheit vernahm ich ganz dieselben Worte, darüber wir Dich ganz besonders um eine nähere Auskunft zu bitten uns so ganz eigentlich bis jetzt noch nicht getraut haben…‘ [GEJ.06_229,01]

Sagte Petrus [weiter]: „Herr, …obwohl Du Selbst sagtest, daß dem Menschen alle Sünden vergeben werden können, doch eine Sünde wider den Heiligen Geist nimmerdar! Nun bist Du der Heilige Geist offenbar nicht, da Du sagtest, daß Sünden gegen den Sohn vergeben werden können. Der Vater ist das auch nicht, da auch Sünden gegen den Vater noch eher vergeben werden könnten. Nun, wer und was ist denn der Heilige Geist? Wir sahen ihn in der Gestalt einer feurigen Taube. Ist er eine allen Menschen von Adam an verborgen gehaltene dritte göttliche Persönlichkeit, oder ist er eins mit dem Vater oder eins mit Dir? Er kann doch nicht heiliger sein als der Vater und Du? Und dennoch sagtest Du, daß Sünden gegen den Heiligen Geist nie und nimmer vergeben werden! Er muß daher uns noch ganz unbekannterweise offenbar das Heiligste aller Himmel sein.‘[GEJ.06_229,07]

Jesus:  ‚Siehe, das Bild der Taube zeigt für eure beschränkten Sinne fürs erste die große Sanftmut und fürs zweite die große Flugfertigkeit Meines Willens an, der der eigentliche Heilige Geist ist; denn wo Ich mit Meinem Willen wirkend sein will, da bin Ich auch schon in der endlosesten Ferne zugegen und wirke‘. GEJ.06_231,12

‚Was die Stimme wie von oben aus den Himmeln betrifft, so tat das auch nur Mein Geist, die aus Mir gehende und Ihn ganz erfüllende Liebe, die mit Meinem Willen allenthalben also innigst verbunden ist wie in Mir. Daß die Stimme wie aus den Himmeln zu vernehmen war, sollte euch andeuten und belehren, daß alles Wahre und Göttlich-Gute vorerst von oben herabkommt, gleichwie auch der Mensch im Herzen erst dann gut wird, wenn aus dem von Gott erleuchteten Verstande das Menschenherz erleuchtet und dadurch wahrhaft veredelt wird.‘ GEJ.06_231,13

‚Ist das Herz aber einmal erleuchtet und in der wahren Liebe entzündet, dann erst wird es ganz licht und lebendig im Menschen. Dann wird auch deine Liebe redend und wird dir sagen: ,Das Licht in mir ist mein lieber Sohn, an dem ich ein Wohlgefallen habe, den sollet ihr – das heißt, alle meine Wünsche, Begierden und Leidenschaften – hören!‘  GEJ.06_231,14

In einem anderen Zusammenhang sagte Jesus:

„Herr und Meister bin Ich, und also rufet und redet Mich auch an; eines Weiteren bedarf es da wahrlich nicht! Mit dem Ausdruck, Heiligster‘ aber kommet Mir nicht mehr! Denn Ich bin hier gleich euch nur ein Mensch und sage euch, daß da niemand heilig ist als der Geist Gottes allein! Wohl wohnt Dieser in Mir, doch der geht euch vorderhand noch nichts an. Wenn ihr aber selbst in diesem Geiste wiedergeboren sein werdet, dann erst wird Er euch auch angehen, und ihr werdet Seine Heiligkeit verstehen!‘ [GEJ.08_205,08]

‚Wenn die Menschen in ihrer Blindheit zu Gott ,heilig, heilig, heilig‘ rufen werden, da wird es elend aussehen unter ihnen! Wer zu Gott also rufen will, der muß zuvor selbst voll dieses Geistes werden, ansonst ist sein Rufen ein eitel törichtes und gleicht dem gleichen Rufen der Heiden, die, von allem Gerichte der Sünden der Welt geknechtet und gefesselt, doch unmöglich die ewige und unendliche Freiheit in Gott, was eben die Heiligkeit ist, fassen und begreifen können!‘ [GEJ.08_205,09]

‚Darum bin Ich nun, solange ihr noch im Gerichte der Welt wandelt, wohl euer Herr und Meister; wenn ihr aber selbst in Meinem Geiste frei und lebendig sehend werdet geworden sein, dann erst werdet ihr in Mir Gott erkennen und zu Ihm ,Heiliger Vater‘ rufen. Doch da werdet ihr nicht also, wie jetzt, mit dem Munde rufen, sondern in euch aus dem lebendigen Geiste; denn Gott in Sich ist ein Geist und kann daher auch nur im Geiste und dessen lebendigster und lichtfreiester Wahrheit angerufen und angebetet werden! – So ihr das nun begriffen habt, da ändert sofort euren törichten Sinn, und redet frei und offen mit Mir, und saget, was man euch hier tun soll!“ [GEJ.08_205,10]

‚Dieses verstehet ihr jetzt zwar noch nicht und könnet es auch nicht verstehen; aber so ihr bleibet im Glauben an Mich und tut nach dieser Meiner Lehre, so werdet ihr in eurer Glaubens- und Liebereife getauft werden vom Heiligen Geiste, den Ich allen senden werde, die lebendig an Mich glauben und an Den, der Mich aus Sich im Fleische als einen Menschensohn in diese Welt gesandt hat; denn das ist das eigentliche wahre, ewige Leben, daß ihr an Mich als an den wahrhaftigen Sohn des Vaters im Himmel glaubet und lebet nach Seiner Lehre.‘ [GEJ.06_013,07]

‚So aber der Geist, von dem Ich nun zu euch geredet habe, zu euch kommen und euch durchdringen wird, dann werdet ihr aus euch selbst alles begreifen, was ihr nun alles sehet und höret, aber nun in eurer puren Naturmäßigkeit nicht begreifen könnet; denn das Fleisch kann den Geist nicht fassen und ist in sich ohnehin tot und hat kein anderes Leben als allein nur das zeitweilige Mitleben aus der Lebenskraft der Seele, die mit dem Geiste verwandt ist und ihm ganz ähnlich und eins mit ihm werden kann, so sie sich von der Welt ganz abwendet und ihre Sinne allein dem Innersten, Geistigen zuwendet nach der Ordnung und Weise, wie es euch zeigt Meine Lehre und Mein höchsteigenes Beispiel.‘ [GEJ.06_013,08]

Darum suche ein jeder von euch, seine Seele durch ihre eigene Kraft zu retten*; denn so sie ins Gericht kommt, wird sie sich dann wohl retten können ohne Mittel dazu, so sie hier mit so vielen Mitteln, die ihr zu Gebote stehen, sich nicht retten kann, ohne zu bedenken, daß sie sich selbst ein unschätzbares Gut sein sollte, das, so es verlorengeht, aus sich mit nichts wieder erkauft oder erworben werden kann?!‘ [GEJ.06_013,09] [Note: * denn wir haben doch in unserem freien Willen unsere eigene Verantwortung für unser Denken und Tun zu überdenken!]

‚Jeder suche daher vor allem zu retten seine Seele! Denn Ich sage es allen, daß es jenseits also sein wird: Wer da hat die Liebe, die Wahrheit und also die rechte Ordnung Gottes in sich, dem wird dort alsogleich noch gar vieles hinzugegeben werden; wer aber das nicht hat oder viel zuwenig hat, dem wird auch noch das, was er allenfalls noch hat, genommen werden, auf daß er dann gar nichts habe und nackt, mittellos und somit ohne Hilfe dastehe. Wer wird sich da seiner erbarmen und für ihn geben eine Löse?! Wahrlich, sage Ich euch: Hier zählt eine Stunde mehr denn dort tausend Jahre!* – Diese Worte schreibet euch tief ins Herz; aber vorderhand behalte sie ein jeder bei sich!“ [GEJ.06_013,10] Siehe auch ‚Die wahre christliche Religion‘ von Swedenborg, Kapitel 3.

[* Note: Ein Jahr kommt dann überein mit 8760 Stunden x 1000 sind in etwa 8.760.000 Jahre [also fast 9 Million Jahre – Würde man 10 Jahre in seinem Leben verhökern, dann braucht der Mensch fast 90 Million Jahre im Jenseits, vor er seine Entwicklung richtig zu Stande bringen kann, während er dies im irdischen Leben hätte erreichen können in 10 Jahren – zum ernsthaften Nachdenken!!!]!

 

Note
Das Aleph [Alpha] besteht aus 3 Hebr. Buchstaben, nämlich 2 x JOD-Zeichen = das 2-fache des Zahlenwerts 10 und 1 x das WAW-Zeichen = 1 x der Zahlenwert 6, also eine Einheit von drei Buchstaben, wobei das Mittenzeichen die Sechs ist [das Waw]; dieses bindet oder verbindet das obere und das untere Jod [mit zweimal einer Zehn in einem Buchstaben]; die Sechs ist hier also ein verbindendes oder vermittelndes Zeichen. Der erste Stab des Alephs ist der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets, der den vollständigen Wert von 26 hat. Dies ist auch die Summe von,,, 10-5-6-5 = 26 =   [J-H-W-H] = Gott.

Das Wort "Geist" bedeutet auf Hebräisch "Roeach", das überall gleichzeitig sein kann. Bei Jesus stieg der Heilige Geist in der Form einer Taube auf Seinen Kopf. Das Alef zeigt hier eine Einheit, die gleichzeitig auch eine Dreieinigkeit enthält. Im Zeichen Aleph 1-30-80 = 111, sehen wir das noch einmal. Das EINE ist gleichzeitig eine DREI-EINHEIT. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind Eigenschaften voneinander und alle in derselben EINHEIT. Gott ist daher eine EINHEIT, keine DREI einzelne Personen, sondern eine Drei-einigkeit.

Eintausend [1000] wird genau sowie die Aleph geschrieben. Beide [das Alef als Einheit] spricht für sich auf allen Ebenen. Beide [einschließlich des Eleph-Zeichen als 1000] sind im Wesentlichen bei der Addierung zusammen 111. Die Eins auf der Ebene der Einheit, in das Zehnfache, wie auch in den Hunderten der Reihenfolge nach. 1 + 10 + 100

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