Der Schlaf

 

 

Der Schlaf ist 1/60 Teil des Todes  [ 1 von 2 ]

 

Öfters sagt Jesus bei Lorber: ‚Ich aber werde nun hier allein wachen! Denn der Herr darf nicht schlafen noch ruhen; denn der Schlaf und die vollle Ruhe wäre der Wesen Tod und Verderben! Denn so auch alle Welt schliefe, da wachet dennoch der Herr und erhält alle Wesen.“ – Auch gab Jesus vor 2000 Jahre  wie auch in der Bibel öfters Hinweise an Seine Schüler in Palästina, und Er sagte : ‚der Verstorbene schläft  nur!‘

 

Bei Lorber: Sagt Judas Ischariot: „Herr, wenn so, da sollte der Mensch den Schlaf fliehen wie eine Pestilenz; denn der Schlaf ist doch auch eine Ruhe von einer Anzahl, wennschon äußerer Lebenskräfte!“ [GEJ.01_220,12] - Sage Ich: [Jesus] „Allerdings! Darum werden Langschläfer auch nie ein besonders hohes Alter erreichen. Wer seinem Leibe in der Jugend fünf Stunden und im Alter sechs Stunden Schlafruhe gönnt, der wird auch zumeist ein hohes Alter erreichen und wird lange ein jugendliches Aussehen behalten, während ein Langschläfer bald altert, ein faltiges Gesicht und graue Haare bekommt und im etwas vorgerückten Alter wie ein Schatten einhergeht. [GEJ.01_220,13] - Wie aber der Leib durch zu vielen Schlaf stets mehr und mehr tot wird, ebenso und noch bei weitem mehr wird es die Seele, wenn sie mehr und mehr nachläßt in ihrer Tätigkeit nach Meinem Worte und Willen‘. [GEJ.01_220,14]

 

‚Weiche Betten machen die Menschen weich und benehmen ihnen der Glieder nötige Kraft, und ein zu langer Schlaf schwächt die Seele und des Leibes Muskeln. Des Menschen Natur ist wie ein Säugling, den nichts so gut nährt als der Mutter Brust; und jene Kinder, die lange von der Brust der kräftigen Mutter die Nahrung erhielten – vorausgesetzt, daß sie so naturgesund und unverdorben ist wie eine Eva –, werden riesenhaft stark, und der Kampf mit einem Löwen wird sie nicht ermüden.  [GEJ.03_211,06] - [Fragt Cyrenius: „Was ist aber dann so ganz eigentlich der Schlaf? Wie und wodurch entsteht dieser?“ [GEJ.04_054,05] Sage Ich: „Mußt du denn auch das wissen? Nun wohl denn, so du es schon durchaus wissen willst, da muß Ich es dir gleichwohl kundtun, und so höre denn! GEJ.04_054,04] – und so weiter! - (Der Herr:) „Wohl liegt nun die Menschheit in einer allerdicksten Nacht begraben und schläft einen Schlaf der Toten; all ihr Wissen ist ein eitles Träumen, und niemand weiß dem andern einen Bescheid zu geben‘. [GEJ.05_118,01]

 

Bemerkung: Das hebräische Wort für Pferd ist Soes [60-6-60 =visuell 666] und nach Swedenborg [Lehre der Entsprechungen] steht das Pferd für das Intellekt des Denkens, d.h. dass unser Verstandesdenken [Intelligenz Quote!] beim Sterben ebenfalls mit abstirbt. Die Zahl sechs steht nach Swed. für den körperlichen Verstand, also nicht für das Weisheitsdenken aus dem Herzen! So haben Reiter öfters eine Verbindung damit, d.h.: [hoch auf dem Pferd sitzen bedeutet: der Intellekt wird dementsprechend in ihm mit erhöht!] [wird öfters beobachtet!] - Auch die Schlange [Hebr. Buchstabe Samech mit ihren entsprechende 15. Buchstabe und die Zahl 60, bedeutet ‚hoch Intelligent‘‘ und ‚sehr listig‘ [in jeder Beziehung] unter den Tieren. Im Jakob Lorber heisst es, dass der Traum 1/6 Teil der Prophetie ist, aber auch, dass 1/60 Teil des Schlafs der Tod ist, das bedeutet hier also 60 x der Schlaf. Dementsprechend bedeutet es ebenfalls, dass der Mensch nach dem Tod  60x mehr erwacht und ‚wach‘ wird. So wird das Bewusstsein im Jenseits 60 x stärker sein in alle Dinge, auch die Kenntnisse 60x stärker über Freunde, Verwandte, Bekanntschaften und das Bewusstsein. Die Emmausgänger sind die Wahrheitsgänger. [Hebr. E-meth = Wahrheit]

 

Sagt Jesus gegen der L.C: ‘… [HiG.03_56.08.11,05]: ‚Wenn dein Fleisch dich manchmal juckt, da sei du recht froh und denke, daß Ich das bewirke und zeige dir dadurch an, daß Ich deinen Leib recht gesund mache und es in deinen Adern recht gesund zuzugehen anfängt. Wasche dich abends kalt vor dem Schlafen und liege nicht auf dem Rücken – und gedenke, daß Ich Selbst da dein Fleisch zurechtbringe, so wird der Drang gleich nachlassen‘…  

 

Die Bibel: Der Schlaf ist ein Naturzwang. Die Nacht ist nur für den Schlaf geschaffen. Nur bei Gott gibt es keinen Schlaf, denn siehe!: es schlummert und schläft nicht der Hüter Israels. [Psalm 121:4].  Abraham stand meistens früh auf am Morgen. [1 Mose 22:3] König David hat gesungen: ‚ich will aufwecken die Morgenröte, nicht sie mich!‘ [Psalm 57:9]. Sehe auch Psalm 17:15. Jedenfalls soll man bei Tage nicht länger schlafen als ein Pferd, d.h.: 60 Atemzüge. Ein Reisender in Arabien hat beobachtet, dass 60 Atemzüge eines Pferdes mehr als eine halbe Stunde dauern. So ermahnt der Apostel Paulus die Korinther: ‚lasset uns erweisen als Diener Gottes in Arbeit im Wachen, im Fasten; und Paulus war selbst ‚in Gefahr‘, in Arbeit, viel Wachen, in viel Fasten. [2 Kor.6:5] Hiob klagt: ‚ich wälze mich satt bis zur Dämmerung!‘ [Hiob 7:4] Schlaf und Traum sind günstige Zeichen für den Kranken, und schläft er, so wird es besser mit ihm. [Joh.11:12]

 

Talmudische Medizin: ‚Schlaf und Tod sind prinzipiell voneinander nicht verschieden, sie unterscheiden sich nur nach dem Grade, in dem die einzelnen Organe schwächer funktionieren; der Schlaf ist ein 1/60 [ein Stückchen] Tod, gleichsam eine vorzeitig abgefallene, unreife Frucht, im Vergleich zur reifen, dem Tode.  Der tiefste [todesähnliche] Schlaf ist die Thardemah Marmitha. Den Schlaf bewirkt der Magen; denn die Müdigkeit nach Tisch ist eine bekannte Erscheinung. Nur mäßiges Essen bringt gesunden Schlaf‘.

 

2 puppies slapen

                Das Wesen, sowie der Mensch oder das Tier braucht  den Schlaf

 

Hildegard von Bingen: ‚Das Mark des Menschen wächst durch den Schlaf. Wenn er schläft, wird sein Mark erneuert. Wenn daher das Mark des Menschen durch Arbeiten ermüdet oder durch Wachen geschwächt ist, wird der Mensch von Schlaf bezwungen und schläft stehend, sitzend oder liegend leicht ein, da seine Seele an sich selbst die Notlage des Körpers wahrnimmt. Denn wenn das Mark durch Wachen geschwächt ist, leiten die Seelenkräfte einen sanften süßen Hauch aus dem Schläfen und Kopfadern mit und drückt den lebenden Atmen des Menschen dergestalt nieder, dass solch einer dann daliegt wie gefühllos und bewusstlos, das er nicht mehr hat, nur das die Seele für Ein- und Ausatmung sorgt wie beim wachenden Menschen…Da sammelt die Seele des Menschen ihre Kräfte, lässt sein Mark wachsen und beruhigt die einzelnen Glieder und verbreitet in selbigem Menschen Weisheit und Wissen zu seiner Lebensfreude. Beim Schlaf des Menschen hat das Mark daher, mehr innere Wärme als im Wachen Zustände, weil es beim Wachen flüchtig und verwirrt dahinschwindet; und darum schläft jener; wenn er aber schläft, glüht sein Mark, weil es dann zunimmt und fett und rein wird… Wenn einer übermäßig viel schläft, bekommt er davon eine Verdunklung und zieht sich einer Verdunklung der Augen zu…

 

Im Großen Evangelium von Johannes [Lorber] 5-169 betont der Herr: ‚dass wir Menschen in etwa 3% länger leben würden, wenn  wir mit unserer Bettlage anders umgingen. Im nächsten Teil darüber etwas mehr!

 

Quellen: Jakob Lorber angegebene Schriften - Biblisch-talmudische Medizin, Hildegard von Bingen [Causae et Curae] - Sehe weiter auch: [Er.01_062,17]

 

 

[2.  und letzte Teil] – aus Mayerhofer  [8-1-1877]

 

                                                   kurze Zusammenfassung

 

Der Herr über Mayerhofer: ….‘Schlaf’ bezeichnet den Zustand, wo das Außenleben scheinbar aufhört, und Menschen und Tiere in einen bewusstlosen [Red. ohne Bewusstsein] Zustand versetzt werden, welcher erstens nötig ist, um den während des Wachens verbrauchten Lebensstoff [Red. Fluidum] wieder zu ersetzen, und zweitens das während des Tages geistig Erworbene zum eigenen Ich zu verwerten. 

 

Im Schlafe beginnt ebenfalls ein ‚anderes Leben‘ [Red. innere Leben], nämlich:

d a s  T r a u m l e b e n,  welches die Menschen nicht deuten und nicht erklären können, teils wegen der unklaren symbolischen Sprache desselben, teils weil sie [Red. die Menschen] sich nichts klar bewußt sind und dabei geistige Einflüsse von Phantasiegebilden nicht zu unterscheiden wissen.

 

Einer von euren Gelehrten sagte in seinem Buche: ‚Während des Wachens haben alle Menschen eine gemeinschaftliche Welt, im Schlafe aber hat ein Jeder seine eigene!‘ – Der Herr hier weiter: ‚Und er [der Schreiber] hatte nicht Unrecht, denn so ist es auch! Im Schlafe sind im Allgemeinen die Bande, welche die Seele an den Körper binden, gelockert [Red. dies erklärt z.B. die synonieme Wörter von Schlaf und schlaff]; sie kann sich in zwei Welten umschauen, sie kann sich geistigen Einflüssen hingeben, oder selbst weltliche Genüsse im Träume noch fortspinnen;…

 

Im Schlafe, w o  d a s  L e b e n  n u r  i m  I n n e r n  k o n z e n t r i e r t  i s t, da versteht die Seele wenig vom Außenleben [wenn nicht besondere Umstände sie irre machen], wo sie sodann Vergangenes mit Künftigem, Weltliches mit Geistigem vermischt, so daß beim Erwachen wie in einem Panorama wechselten

Es gibt verschiedenartige Träume, die wohl zu unterscheiden sind, nehmlich:

 

1.    Träume beim Einschlafen

2.    Träume die mitternächtlichen

3.    Die Morgenträume.

Erstere bringen oft Bilder als Fortsetzung Erlebten, die mitternächlichen mehr tiefere, geistigere, und die des Morgens meist solche, wo das Geistige sich mit dem Weltlichen vermischt.

 

Die ersten [Red. der Einschlaftraum] sind so, weil der materielle Einfluß der Sonne auf die Erde und Alles, was darauf lebt, noch nicht aufgehört hat. – Die zweiten [Red. Mitternachttraum], geistig, weil dort tellurische Einflüsse [Red. Irdische] sehr schwach oder gar nicht einwirken, und bei der dritten, die Vermischung, weil die Sonne, sobald sie über den Aquator heraufzusteigen anfängt, das Innenleben störet, und so Tiere und Menschen auf den kommenden Tag vorbereitet.

 

…Dass, was man ‚ S e e l e ‚ nennt, schläft n i e ,  braucht keine Ruhe!.... ‚Das Leben‘ ist ein immerwährendes Fortschreiten, ein nie stille stehen des Uhrwerk…Die Seele arbeitet dort  [im Schlaf] mit mehr Sorgfalt, alle Schaden auszubessern, welche während des Tages sich eingeschlichen haben. [sehe bitte in ‚der Jugend Jesu, Kap. 138-16:20] – Im Schlafe, während des Ruhezustandes muß dieses geschehen, weil dort nichts Neues dazu kommt

 

Wenn Ich euch dieses Alles sage, so versteht es sich von selbst, daß Ich die Zeit meine, welche in Meiner Natur als Schlaf-oder Ruhezeit eingesetzt ist, nicht aber den Schlaf, wo der Mensch inmitten seiner Gelüste die Nacht zum Tage und den Tag zur Nacht machen möchte, wo er glaubt, durch Schlafen bei Tage das ‘Verlorene’ der Nacht wieder zu ersetzen. Da irrt er sich gewaltig; denn während die Sonne ihren Einfluß auf die Erde und ihre Bewohnern ausübt, während sie das Blut bis in die letzten Haargefässe treibt, kann keine Ruhe im Innern, und kein Ausgleich des Verlorenen, stattfinden.

 

Solche Menschen verkürzen sich das Leben ungemein und sterben früh, entweder an Entkräftung oder an Blutmangel. Die Nacht, der Schlaf gehört Meinem Geisterreiche, und eben deswegen hat sie kein materielles Sonnenlicht nötig, weil das Geisterlicht leuchten soll, um den Geistern mit oder ohne Körper freien Spielraum zu lassen. 

 

Die ganze Natur ruhet in der Nacht aus. Schlaf als regelmäßige Ruhe ist Erstarkung von übertriebene Ermattung. Im langen Bettliegen ersetzt Niemand seine Kräfte. So wie der Schlaf ein geistiges und körperliches Restaurations-Mittel isr, wenn er weise gebraucht wird. 

 

Der Herr warnt hier mit der folgende Worte: ‘lasset euch nicht einlullen in süße Träume, oder beschwichtigen durch eitle Sprüche, wo es immer heißt:  ‘Für die andere [wirkliche] Welt habe ich immer noch Zeit; wenn ich Drüben bin, werde ich schon sehen, was zu tun ist.’ Ja, armer Mensch, wohl wirst du sehen, was zu tun ist, aber du wirst auch sehen, wie leicht es auf der Erde gewesen, und wie schwer es drüben ist, nachzuholen, was für das irdische Leben bestimmt war!

 

Diese Menschen sind zu bedauern, in welchem Zustande sie in die andere Welt eintreten, aber noch mehr, wenn sie anfangen, ihre eigentliche Lage kennen zu lernen, wo es kein anderes Mittel gibt, als selbst aufzuräumen, selbst auszumerzen, was dort nicht mehr tauglich ist, und wo dann alle vermeinten Zustände des andern Lebens verschwunden, kein Paradies, kein Himmel, sondern die nackte Wirklichkeit vor ihnen steht, welche ihnen ihre Geistes-Armut erst im wahren Lichte fühlen läßt.

 

‘Deswegen, Meine Kinder! Benutze das materielle [irdische] Leben, wie Ich es eingesetzt habe; mißbrauchet nicht eure Kräfte, und vergeudet nicht eure Gesundheit, denn Beides werdet ihr teuer bezahlen, teils hier, teils Jenseits!

 

Der Schlaf ist im Erdenleben die Brücke vom Materiellen ins Geistige. So ist dieser Schlaf nicht ein bewusstloses Hinsinken, sondern ein Erwachen geistiger Kräfte… Der Schlaf ist geistige Tätigkeit…

 

Viele sagen: ‘Schlaf ist Traumleben’, und Ich möchte ihnen antworten: euer Leben ist Traumleben, und während eures Schlafes findet die Seele  nichts, um diesen Abschnitt des Lebens zum produktiven Geistigen verwenden zu können!‘  Hütet euch vor dem Schlafe des Geistes; denn das Aufwachen aus selbem würde euch bitter Täuschungen bringen!  Amen!

 

Note:

Der Traum bedeutet in der Hebräischen Sprache: Chalom und es hat die gleichen Buchstaben wie Lechem = Brot und Melach [auch synonym für Kónig!]; Melach bedeutet also Salz.Träume wurden in der Bibel oft  verbunden mit Königen [so wie Pharaoh mit Joseph, Nebukadnezar mit Daniel, und so weiter]

 

Schlaf ist 1/60 der Tod und der Traum ist 1/60 Teil einer Prophezeiung!’ Das heißt, es gab schon einen Zusammenhang, und im Jenseits an der Grenze von Diesseits und Jenseits ist 1/60.Teil sichtbar und auch wieder unsichtbar.

 

Denken wir in Zusammenhang mit der Zahl 60 an die Schlange mit seinem Schwanz, das Pferd (= SoeS = 60-6-60), ‚jemanden einschläfern, ‚durch den Schlaf überwältigt werden‘, beziehungsweise ‚im Schlaf fallen‘.

 

Schlaf bedeutet in der Hebräischen Sprache Shonoh, d.h. Sh von Shin = der Kopf als 21.. Hebr. Buchstabe und in analogen Verhältnissen mit unseren beiden Schläfen am Kopf.

Daraufhin die zweite Buchstabe von Shonoh ist die 14. Hebr. Buchstabe N von Nun = der Fisch; sie bedeutet: ‚unbewusst‘ in der Tiefe des Wassers.

Der dritte Buchstabe von Shonoh ist 5. Hebr. Buchstabe H von Heh und bedeutet ‚offenes Fenster‘, das Fernsichte bietet, sowie im Inneren der Seele, also Visionen.

 

Der Traum ist eine Art von Fenster! Zum Schlaf gehört der Traum. Traum und Schlaf bilden zusammen umgedreht das Hebr. Wort für ‘Galeth’, ‘Geschenk von Gott’.

 

Wenn man stirbt, ist man ‚so zu sagen‘ noch drei Tage verbunden mit dem ‚schlafenden‘ Körper und die Seele schwebt dahin, und ist sie aus der Zeit. Träume sind eigentlich Gaben, Geschenke!!!! Und da kann man viel mit tun. Nur wenn Du es annimmst. Das ist die Sache. ‘Bewusst werden’ oder einfach laufen lassen!‘..Gerard

 

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