Zu nicht-christlichen Religionen

 

                                         von Klaus Opitz

 

In der letzten Ausgabe vom JLI-Bulletin Juli 2017 wurden Texte zum Thema “Zu den christlichen Kirchen“ wiedergegeben, in dieser Ausgabe soll das Thema nicht-christliche Religionen angesprochen werden.

 

Jesus gibt uns bekanntlich in der Neuoffenbarung keine Analysen der verschiedenen nicht-christlichen (heidnischen) Religionen, aber Er spricht davon „wie sehr sie verschieden sind von der Religion, die Ich nur den Kindern aus dem Himmel aller Himmel gab.

 

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1 "...Der Geist, der in den Originalen (Evangelien) lag, (ist) auch in den Nachschriften völlig beibehalten worden; am Buchstaben aber liegt ja ohnehin nichts, sondern nur an einem und demselben Geiste. Oder ist es wohl zwischen dem Gottesgeiste ein Unterschied (d.h. notwendig in Ihm Selbst, weil es nur einen Geist Gottes gibt), so Er als ein und derselbe Geist hier auf der Erde selbst schon wirket endlos mannigfach in den sich unähnlichsten Formen, und noch endlos mannigfaltiger auf einer Sonne? Sehet, es ist und bleibt dennoch stets ein und derselbe Heilige Geist!

 

Also ist es auch mit den Nachschriften Meines Wortes der Fall. Mögen sie sich äußerlich noch so unähnlich sehen, so sind sie aber im Innersten dennoch von ein und dem selben Geiste erfüllt, und mehr braucht es nicht!

 

Nehmet zum Überflusse noch hinzu die Religionen fremder Nationen, als zum Beispiel der Türken (Muslime*)), der Parsen, Gebern, Hindus, Chinesen und Japaner! Wie sehr sind sie verschieden von der Religion, die Ich nur den Kindern aus dem Himmel aller Himmel gab, und doch waltet auch in ihnen, wenn schon um vieles tiefer verborgen, derselbe Geist Gottes!

 

*) „Der Koran nennt Isa (Jesus) `Sohn der Maria`, nicht aber `Sohn Gottes` (und nicht den inkarnierten Gott Selbst)… Isa ist gestorben, zu Gott erhöht worden (3,48). Er ist jedoch nicht gekreuzigt worden (4,154ff). Wie die anderen Propheten und Gesandten vor ihm, hat Isa (nur) den Auftrag, den Dienst der Menschen gegenüber dem einen und einzigen Gott zu verkünden.“ (Aus: Tworuschka, Islam Lexikon, 2002, Patmos Verlag)

Zum Thema Islam siehe auch unter www.j-lorber.de/islam

 

Dass sich aber auf und in der oft sehr dicken und sehr verwitterten Rinde, die leider von vielen für den Baum selbst gehalten wird, allerlei Unrat und allerlei Würmer und Insekten vorfinden, die lediglich von der Rinde ihre schlechte Nahrung nehmen, das wird jeder leicht begreiflich finden, der in der Natur der Dinge nur einige Wissenschaft besitzt. Denn da die Rinde aus dem lebendigen Baume, nie aber der lebendig Baum aus der Rinde erwächst, so hat sie auch irgend etwas des Lebens aus dem Baume in sich, und es ist daher begreiflich, wie in ihr und aus ihr so viele Würmer und allerlei Insekten eine freilich nur höchst äußerliche und vergängliche Lebensnahrung finden.

 

Kriege, Verfolgungen, Verheerungen werden nur auf der mageren und lebenskargen Rinde geführt, während dabei das Holz des lebendigen Baumes frisch und gesund bleibt. Es kümmere sich daher kein lebendiges Holz um das, was in der eigentlich denn doch nur toten Rinde vor sich geht; denn die Rinde wird verworfen werden, so das Holz gesammelt wird." (Gegeben als sog. "Zwischenerklärung") (GEJ.01_134,15 f)

 

2 "Ich sage euch daher: Achtet stets darauf, wie das Herz des Menschen beschaffen ist, und es sei euch zunächst ganz gleichgültig, unter welcher Form dessen Liebe zu Gott zum Vorschein komme!" (GEJ.11_028,05)

 

3Es werden zwar die eigentlichen Weltmenschen mit der Zeit aus Meiner Lehre zum größten Teile dasselbe machen, was die Ägypter, Griechen und Römer aus der Urlehre gemacht haben, die Adam und seine ersten Nachkommen erhielten; aber neben solcher Abgötterei werden dennoch viele sein, die Meine Lehre und Meine Macht geradeso rein erhalten und besitzen werden, wie sie nun kommt aus Meinem Munde, und damit werden sie auch gleichfort haben und besitzen die Macht, die ihnen durch den lebendigen Glauben an Mein Wort verliehen wird für zeitlich und jenseits für ewig! Ich bin also auch ein Herr und fürchte darum keinen Herrn und keine Gesetze desselben!“ (GEJ.02_107,03)

 

4Die altindischen Religionen sind die ältesten, die euch bekannt sind; denn (aber) die altägyptische in ihrer echten Lehre war die älteste, und deren Kenntnis ist verlorengegangen. Alle diese Lehrer waren solch starke Seelen, welche das Blätterdach für sich durchbrachen, den Weg zeigten, auch Wahres und Echtes beschrieben und ausgesprochen haben, jedoch nicht anders schreiben konnten zu ihrer Zeit, wodurch jetzt vieles hinfällig geworden ist, was in seinem Zusammenhang der Dinge leicht erklärlich ist...“ (GEJ.11_075,08)

 

5Würde die altägyptische Religion in ihren urältesten Grundzügen, die durch den späteren Götterkultus nur verwischt auf die Jetztzeit gekommen sind, gänzlich bekannt sein, so würde es heißen: die christliche Religion ist der altägyptischen entnommen, - so sehr gleichen sich diese, hauptsächlich wenn die Wesenheiten des Osiris, der Isis und des Horus genau in ihrem uranfänglichen Sinn erkannt würden...“ (GEJ.11_075,13)

 

6 "...Denket und stellet euch also die geistige Sonne vor! Das von ihr ausgehende Licht wird von der stets wogenden Fläche des geschaffenen Lebensmeeres aufgenommen, und dieses spielt mit solchem Lichte, und es entstehen daraus allerlei Zerrbilder, die wohl noch den matten Glanz von sich strahlen lassen, aber dabei jede Spur der göttlichen Urform zerstören; also ist das ganze Heidentum und nun auch das Judentum ein solches Verzerren alles rein Göttlichen."(GEJ.02_148,08f)

 

7 "...Und ebenso werden im Jenseits die Heiden, die nicht glaubten und getauft worden sind, in ihrer besten Sphäre also gestellt sein und werden von weitester Ferne Meine Himmel schauen und über sie urteilen, wie nun die Menschen schauen den irdisch gestirnten Himmel, und welche Urteile sie darüber schöpfen." (GEJ.04_109,10)

 

8 „…Der Vater nimmt unseren Hauptredner bei der Hand und spricht zu ihm: Siehe, in dieser Gegend da unten wohnen gewöhnlich Menschen, welche durch den alleinigen Glauben an Mich ein vollkommen gerechtes Leben geführt haben. Darunter sind zuallermeist die sogenannten Protestanten und noch andere christliche Sekten. In dem weiteren Hintergrunde aber wohnen Heiden, die auf der Welt ihrem Glauben zufolge ein gerechtes Leben geführt und erst hier den Glauben an Mich angenommen haben. Dort, mehr in jenem Hintergrundsteile, der sich zwischen Mittag und Abend hinzieht, ist die Wohnung derjenigen katholischen Christgläubigen, welche sich teils römische, teils aber griechische Katholiken nennen, sich aber hier ohne Beschädigung ihres Lebens und ihrer Freiheit nicht völlig haben von ihren Irrtümern zu reinigen vermocht. Diese sind darum nicht etwa unselig, sondern sie genießen auch eine große Seligkeit, auch sind sie nicht etwa an ihre Gegend gebannt, sondern können nach einer tieferen Innewerdung des eigentlichen Grundwahren auch weiter vorwärts gelangen.“ (GS.01_059,09)

 

9 "So da jemand fragen möchte: Wo sind denn (im Jenseits) die Ankömmlinge (Geister) aus dem Heidentume?, so sage ich euch, dass diese zwar auch in dieser Gegend zuallermeist anlangen; dessen ungeachtet aber sind hier solche Anlandungsplätze voneinander schroff geschieden, und es kann in diesem Zustande sich ein Heide nicht demjenigen Teile nahen, in welchem von was immer für einer Sekte Christgläubige anlangen.

 

Solche Unterscheidungen finden sogar in der Hölle statt, und es ist nirgends, wie ihr glaubet, alles wie Kraut und Rüben untereinander geworfen; denn solche Unterscheidungen sind im höchsten Grade nötig. Würden solche Geister zusammengelassen werden, so würden sie sich zufolge ihrer innersten Bosheit so sehr verderben, dass ihnen auf keinem Wege, außer auf dem der gänzlichen Vernichtung, beizukommen wäre.

 

Ihr müsst euch die Sache so vorstellen, wie es auf der Erde verschiedenartige Elemente gibt, die sich fortwährend zerstörend feindlich gegeneinander verhalten, so gibt es auch in der geistigen Sphäre ebenfalls solche Grundelemente, die sich nicht berühren dürfen. Würden sie miteinander in Berührung kommen, so würden in der geistigen Sphäre ähnliche Effekte zum Vorschein kommen, als wenn ihr auf der Welt Feuer und dürres Stroh zusammentätet oder Feuer und Schießpulver, oder wenn ihr möchtet Wasser kommen lassen über ein aus Ton aufgeführtes Gebäude. Darum sind in der Geisterwelt, wo keinem Geiste mehr ein Hinterhalt möglich ist, solche Unterschiede allerstrengst notwendig.

 

So aber jemand fragen möchte: Wie sieht es dessen ungeachtet auf dem Anlandungsplatze heidnische Geister aus?, so sei ihm darauf gesagt, dass es für einen christlichen Geist nicht geheuer ist, solche Plätze zu besuchen mit was immer für einem Geiste.

 

Es müsste nur der Herr jemanden unmittelbar Selbst führen und leiten; sonst aber würde es für jeden mehr gefährlich als ersprießlich sein, solche Plätze zu besuchen." (GS.01_040,01 f)

 

10 "Ein blinder, fanatischer Glaube, ob auf Wahrheit oder Lüge beruhend, hat einmal fürs Leben keinen inneren Wert, und ist in der Folge schwer irgendwann mehr von einem davon befangenen Volke zu entfernen.

 

Und solange ein Volk in einem fanatischen Glauben lebt, steht es geistig im Gerichte und somit in der tiefsten Seelensklaverei, und es ist ihm nicht zu helfen, weder hier noch jenseits, außer durch einen langwierigen Unterricht durch Worte und Taten und durch eine allergründlichste und zugleich fasslichste Erklärung alles des Wunderbaren, das eigentlich des Volkes Seelen gefesselt hielt." (GEJ.04_249,02f)


11 "Sage es den Kindern, und sage es allen, sie mögen sein, welcher Religion sie wollen - ob Römische, ob Protestanten, ob Juden, ob Türken (Muslime), ob Brahmi, ob finstere Heiden -, kurz für alle soll es gesagt sein: Auf der Erde gibt es nur eine wahre Kirche, und diese ist die Liebe zu Mir in Meinem Sohne, welche aber ist der heilige Geist in euch und gibt sich kund durch Mein lebendiges Wort, und dieses Wort ist der Sohn, und der Sohn ist Meine Liebe und ist in Mir und Ich durchdringe ihn ganz, und Wir sind eins, und so bin Ich in euch, und eure Seele, deren Herz Meine Wohnstätte ist, ist die alleinige wahre Kirche auf der Erde. In ihr allein ist ewiges Leben, und sie ist die alleinseligmachende." (HGt.01_004,09)

12 "Dass aber auch bei aller eurer Treue dennoch falsche Lehrer und Propheten aufstehen und gar viele Menschen verführen werden, das werdet ihr wohl nicht zu verhindern vermögen, und es wird euch das auch nicht zur Last gerechnet werden, sowenig als es einem Landmann, der reinen Weizen auf seinen Acker säte, und dem sein Feind zur Nachtzeit Unkraut darunter streute, zur Sünde gerechnet werden kann, so auf seinem Acker unter dem Weizen das Unkraut wuchert und die gute Frucht schwächt.

 

Es ist wohl Mein Liebeswunsch, dass alle Menschen dieser Erde die lichten Wege der Wahrheit betreten und auf denselben dem ewigen Leben zuwandeln möchten; aber weil Ich Mich aus euch schon bekanntgegebenen Gründen mit Meiner Allmacht da völlig zurückziehen muss, so ist ein jeder Mensch völlig frei und kann am Ende glauben und tun, was er selbst will.

 

...Werke aber, die der Mensch durch ein äußeres Muss erzwungen verrichtet, haben für die Seele keinen Wert, da sie dieselbe nicht beleben, sondern erdrücken, weil sie nicht freiwillig aus innerer Überzeugung mit Freude, sondern nur aus Furcht vor der angedrohten Strafe unter geheimem Ärger, Grimm und Zorn vollbracht werden.“ (GEJ.08_027,07 f)

 

13 "Bei Mir gibt es weder Römer, Griechen, Juden, Perser oder sonstige Völker. Es gibt nur Menschen, die da alle teilhaftig werden sollen des Gottesreiches im Herzen und auch auf der Erde... (GEJ.11_014,03)

 

14 „…Den Menschen aber, die nie in den Stand kommen sollten, noch diesseits von Meiner Lehre etwas zu erfahren, werden jenseits Führer gegeben werden, die sie zu dieser Brücke leiten werden. Werden die von Meiner Lehre noch nichts wissenden Geister den Leitern folgen, so werden sie auch über die Brücke kommen zum wahren ewigen Leben; werden sie aber hartnäckig bei ihrer Lehre verbleiben, so werden sie aus ihrem Lebenswandel nach ihrer Lehre bloß geschöpflich gerichtet werden und werden zur Kindschaft Gottes nicht gelangen! - Siehe, also verhält sich die Sache!" (GEJ.01_081,11)

 

Möge Jesus alle Menschen zu Seiner Lehre führen, der ewig gültigen Religion der Liebe!

 

Vollständige Fassung des Textes siehe unter www.JESUS2030.deReligionen / Kirchen (1)‘Thema „Zu Christentum und anderen Religionen (1. Ein rechtes Kriterium über Religion und Offenbarung, 2. Gott ist die Liebe, 3. Zu den christlichen Kirchen, 4. Zu nicht-christlichen Religionen, 5.Über das Zusammenleben der Religionen, 6.Über die Religion der Zukunft)‘.

 

www.selbstbetrachtung.info