Über echte und falsche Propheten  sowie  Jesu „neues Wort

 

                               (Kurzfassung)

von Klaus Opitz

„Ihr wisset es, dass es nun ebenso wie zu allen Zeiten Propheten gibt, und es wird deren  also auch allzeit geben bis ans Ende der Welt bei allen Völkern der Erde, welchen Glaubens sie auch sein mögen. Denn durch die Propheten allein wird, wenn auch schon alle Stricke zwischen Himmel und Erde zerrissen sind, noch ein geheimes Band fest erhalten, das keine finstere Macht zu zerstören vermag.“ (GEJ.01_141,01)

In den Schriften der Neuoffenbarung gibt es viele Aussagen zum Stichwort Propheten: Seher, Schreiber, Geister, echte und falsche Propheten, große und kleine Propheten, selbst die Spiritisten sind nicht vergessen.

 


 

Vor dem „großen Gericht“ kommt nun aber Jesus Selbst durch Seine Neueröffnungen wieder zu uns, um uns Seine echte Lehre wiederzubringen: „…und damit hier keine Fälschung von menschlicher Seite eintritt, so diktiere Ich nun Meinen Schreibern Selbst, was Ich von den Menschen geglaubt und befolgt wissen will.“

 

Ein kleiner Durchgang durch die genannten Stichworte.

 

Einwirkungen durch Geister Echte und falsche Propheten

Große und kleine Propheten der Läuterungszeit Die neuen Offenbarungen

Über die Wiederkunft Jesu

 

                                

 

 

Einwirkungen durch Geister

 

„Jetzt, in der Zeitepoche wo ihr lebt, gesellen sich noch neben Meinen Kundgebungen (durch Jakob Lorber, Leopold Engel, Gottfried Mayerhofer) auch die Eröffnungen Meiner Geisterwelt hinzu, welche Ich zulasse, damit so mancher Schlafende geweckt und zum Nachdenken angeregt werde über so manches, wovon er sich früher nichts hätte träumen lassen…

 

Dortmals (Lebenszeit Jesu) war Meine Lehre eine neue, gegründet auf die schon Bestehende (AT), selbe erläuternd und zum rechten Verständnisse der geistigen Welt zurückführend; jetzt, wo die ganze Welt nahe am Abgrunde des grassesten Egoismus steht, muss dieselbe Lehre erneuert wieder auftreten, nur durch andere Mittel und auf anderen Wegen!...

 

Nachdem durch gewöhnliche Mittel die Menschheit jetzt von ihrem Verfall nicht zu retten ist, so ließ Ich es zu, was nicht Menschen möglich war, dass Meine Geisterwelt es vollführen solle. (Offenb.Johannes Kap.19, Vers 14-16)

So entstand dieser jetzt weit verbreitete `Spiritismus`*), wie ihr ihn nennet.

*) Spiritismus, von lat. spiritus = Geist, bezeichnet die Annahme und Lehre einer Verbindung Verstorbener mit Lebenden (bzw. Lebender mit den „Geistern“ Verstorbener).

 

…Noch ist kein Geist zu euch gekommen, der erklärend euch die Augen geöffnet hätte, damit ihr die Welt und das ganze Universum geistig betrachten könnet und wisset ihr warum? Weil diese Geister, welche bis jetzt auf eurer Erde sich herumtreiben, meistens nur das wissen, was sie zu Lebzeiten gewußt haben und  daher oft weit weniger als ihr selbst.

 

Werdet vorerst geistig edle Menschen und ihr werdet andere größere Geister anziehen, die euch schon in das große Geisterreich einen Blick erleichtern können; aber die geistigen Augen müsset ihr selbst mitbringen; auf der Bank eines Lehrsaales sitzen genügt noch lange nicht!...

Daher raffet euch auf, Meine Kinder! Wollet ihr ein gutes Endziel mit eurem spiritistischem Streben erreichen, so fanget damit an, dass ihr Meine Stimme in eurem Herzen verstehen lernet, wenn selbe ratend, mahnend oder tröstend zu euch spricht und dann werdet ihr, so wie ihr edlere Geister anziehet, ebenfalls suchende Mitmenschen finden, denen ihr dann reines himmlisches Brot verabreichen könnet; aber wohlgemerkt, um etwas  zu  geben, muss man es zuvor selbst besitzen!

Eure schreibenden, musizierenden, zeichnenden und noch weniger eure physikalischen oder Test-`Mediums` aber werden es euch je verabreichen können, denn sie sind selbst hungrig nach geistiger Kost und wissen nicht, wo selbe zu finden ist, wenn nicht Ich


die   Hand   dazu   reiche.“   (Aus:   Gottfried   Mayerhofer  „Die   Religion  der   Zukunft“ (Lebensgarten))

 

Echte und falsche Propheten

 

 

Es sind dem Außenscheine nach die Unterschiede von einer verhüllten Lüge und von einer verhüllten Wahrheit freilich nicht leicht merkbar, gleichwie da auch ein echtes Wunderwerk von einem falschen für den puren, wenig erfahrenen Weltverstand schwer oder auch gar nicht zu unterscheiden ist, weil ein echtes Wunder für den Weltverstand gar nicht zu prüfen ist und die Magier und die falschen Propheten ihre Wunder vom Volke ebensowenig prüfen lassen, als ihr die eurigen habt prüfen lassen. Aber eben darum soll bei euch nimmer irgendeiner noch so geringen Lüge oder irgendeinem noch so kleinen Betruge Raum gelassen werden, auf dass es auf der Erde doch für bleibend ein Institut gebe, in dem allein nur die Wahrheit herrschete und darin ein bleibender Probierstein der Welt gegeben wäre, um am selben das echte Gold aller Wahrheit vom falschen Golde wohl und leicht zu erkennen!

Wird das nicht gehandhabt, so wird es in wenigen Jahren nach Mir schon eine ganz erstaunliche Menge von allerlei falschen Propheten und Wundertätern geben,  die diese Meine Lehre gänzlich verunstalten werden. Sie, die Falschen, werden sich zwar auch Meines Namens bedienen; aber ihre Lehre wird der Meinen nicht im geringsten gleichen, und ihre Wunderwerke werden von der dir bekannten betrügerischen Art sein und gar viele zu festen Anhängern der falschen Propheten machen.“ (GEJ.05_140,05f)

„Wie aber kann man dann dennoch einen falschen von einem echten Propheten erkennen? Ganz leicht: an den Früchten nämlich! (GEJ.03_204,10)

Denn von den Dornen und Disteln sammelt man keine Trauben und Feigen! (GEJ.03_204,11)

Der echte Prophet wird nie und unmöglich selbstsüchtig sein, und ferne von ihm wird sein jeder Hochmut. Er wird wohl dankbar annehmen, was ihm gute und edle Herzen spenden; aber nie wird er an jemand eine taxenmäßige Forderung machen, weil er weiß, dass dieses vor Gott ein Gräuel ist, und weil Gott Seine Diener wohl erhalten kann! (GEJ.03_204,12)

Der falsche Prophet aber wird sich zahlen lassen für jeden Schritt und Tritt und für jede sogenannte gottesdienstliche Handlung zum vorgeschützten und vorgelogenen Wohle der Menschheit. Der falsche Prophet wird von den Gerichten Gottes donnern und selbst in Gottes Namen richten mit Feuer und Schwert; der echte aber wird niemand richten, sondern nur ohne alles Interesse die Sünder ermahnen zur Buße und wird keinen Unterschied machen zwischen groß und klein und zwischen angesehen und unangesehen. Denn ihm gilt nur Gott allein alles und Sein Wort, – alles andere ist für ihn eine eitle Torheit. (GEJ.03_204,13)

In des echten Propheten Rede wird nie ein Widerspruch statthaben; stelle aber des falschen Propheten Rede ans Licht, und es wird darin von Widersprüchen wimmeln. Den echten Propheten kann nie jemand beleidigen, wie ein Lamm wird er alles ertragen, was immer auch die Welt ihm antun mag; nur gegen die Lüge und gegen den Hochmut wird er im Feuereifer aufwallen und sie beide allzeit schlagen. (GEJ.03_204,14)

Der falsche Prophet ist stets ein Todfeind jeder Wahrheit und jedes bessern Fortschritts im Denken und in den Werken; niemand außer ihm soll etwas wissen oder irgendeine Erfahrung haben, auf dass ein jeder genötigt wäre, sich allzeit und in allen Dingen des teuren Rates bei ihm ums Geld zu holen. (GEJ.03_204,15)


Der falsche Prophet denkt nur an sich; Gott und dessen Ordnung sind ihm lästige und lächerliche Dinge, an die er bei sich keinen Funken Glaubens hat, darum er sich auch mit dem leichtesten Gewissen von der Welt einen Gott aus Holz und Stein machen kann, wie es ihm nur beliebt. Dass dann so ein Gott für die einmal ganz durch und durch blindgemachte Menschheit leicht durch die Hände des falschen Propheten Wunder wirken kann, wird etwa doch sehr leicht begreiflich sein!“ (GEJ.03_204,16)

 

„Wer aber einen falschen von einem wahren, von Mir berufenen Propheten und Lehrer mit leichter Mühe erkennen will, der schaue auf seine Werke!“ (GEJ.09_185,07)

Alles kann ein Mensch leichter vor den Augen seiner Nebenmenschen verbergen als seine Selbstsucht und seine Gewinngier. Um diese zu befriedigen, wird er nur zu bald und zu ersichtlich kein Mittel unversucht lassen, um zu dem Zwecke zu gelangen, nach dem sein Herz eine unzerstörbare Liebe hat. (GEJ.09_185,08)

Lasset darum die falschen Propheten niemals zu einer Macht und äußerem Ansehen gelangen! Denn werden sie einmal das irgend erreichen, dann wird es bald wieder höchst finster unter den Menschen aussehen, und ihr werdet gegen sie harte Kämpfe zu bestehen bekommen!“ (GEJ.09_185,09)

„Von nun an (Lebenszeit Jesu) werden nahe volle 2000 Jahre hindurch zahllos viele Seher und Propheten erweckt werden, weil auch eine noch größere Anzahl falscher Propheten und sogar höchst hochmütiger, herrschsüchtiger und aller Liebe barer falscher Christusse erstehen werden. Da werden die Gerichte aber auch gleich fortdauern, und es wird selten einen Herrscher geben, der wegen seiner Finsternis samt seinem Volke nicht ein arges Gericht zu bestehen haben wird. (GEJ.06_150,14)

Gegen Ende der angezeigten Zeit werde Ich auch stets größere Propheten erwecken, und mit ihnen werden auch die Gerichte sich mehren und ausgedehnter werden. Da werden auch kommen große Erderschütterungen und sehr verheerende Stürme der Elemente, große Teuerungen, Kriege, Hungersnot, Pestilenz und noch viele andere Übel, und, wie Ich schon vorhinein bemerket habe, der Glaube wird – außer bei höchst wenigen – nicht unter den Menschen sein, die im Eise des Menschenhochmutes ganz erkalten werden, und ein Volk wird ziehen wider das andere. (GEJ.06_150,15)

Es werden die Menschen auch gewarnt werden durch Seher und besondere Zeichen am Firmamente, woran sich aber nur die wenigen Meinen kehren werden, während die Weltmenschen das alles nur für seltene Wirkungen der Natur ansehen werden und ausspucken werden vor allen jenen, die noch an Mich glauben. (GEJ.06_150,16)

Aber darauf wird geschehen eine allergrößte Offenbarung durch Meine abermalige Darniederkunft auf diese Erde*); aber dieser Offenbarung wird auch schon vorangehen ein allergrößtes und schärfstes Gericht und nachfolgen eine allgemeine Sichtung der Weltmenschen durchs Feuer und sein Geschoß, auf dass dann Ich Selbst eine ganz andere Pflanzschule für wahre Menschen auf dieser Erde werde errichten können, die dann dauern wird bis ans Ende der Zeiten dieser Erde.“ (GEJ.06_150,17f)

*) Persönliche Wiederkunft Jesu im materiellen Hilfsleib wie zwischen der Auferstehung und Himmelfahrt.

 

Große und kleine Propheten der Läuterungszeit

 

Der Weinberg aber sind die eigentlichen Menschen dieser Erde als Reben, die zu bearbeiten sind. Diese stehen in keinem Kontrakte mit Mir, sondern sie sind da zur Bearbeitung, auf dass sie Gott dem Herrn brächten eine gute Frucht. (GEJ.06_176,06)


Alle die (wahren) Propheten aber sind, so wie nun ihr (Apostel), der Seele nach nicht von dieser Erde, sondern sie sind von oben her gedungene Arbeiter und haben zuvor mit Mir einen festen Kontrakt abgeschlossen wegen der Erreichung der Kindschaft Gottes, die nur auf dieser Erde möglich ist. (GEJ.06_176,07)

Alle die großen Propheten von Anfang an bis jetzt, euch mitgerechnet (bezieht sich auf die Lebenszeit Jesu), die eine große Offenbarung empfingen, sind die zuerst gedungenen Arbeiter im Weinberge des Herrn. (GEJ.06_176,08)

Die kleinen Propheten, die nur den halben Dienst zu verrichten haben, nämlich die Aufrechterhaltung der einmal gegebenen großen Offenbarung, sind jene, die in Meinem Namen nach euch kommen werden, wohl auch selbst gewisse kleine Offenbarungen habend und daraus weissagend, aber jene Kraft und Macht, die Ich euch geben werde, nicht besitzen werden. Diese werden mit euch den gleichen Lohn haben, weil ihr Glaube ein kräftigerer wird sein müssen; denn weil sie das nicht sehen, was ihr nun alles sehet und erfahret, so wird ihr freiwilligerer Glaube ihnen auch zu einem höheren Lebensverdienste angerechnet werden. So sie dann aber mit euch den gleichen Lohn bekommen werden, so denket, dass sie es schwerer hatten zu glauben, was nun zum Heile aller Kreatur geschieht, da sie nicht gleich euch Zeugen von alldem waren. (GEJ.06_176,09)

Endlich in gar später Zeit werden abermals knapp vor einem großen Gerichte Seher erweckt und zugelassen werden, welche die kurze, schwere Mühe haben, die sehr unrein gewordene Lehre zu reinigen, auf dass sie behalten und nicht von der heller denkenden Menschheit als ein alter Priestertrug verworfen werde. Diese dritten Arbeiter in Meinem Weinberge werden nicht durch große Wundertaten, sondern allein durch das reine Wort und durch die Schrift wirken, ohne eine andere auffallende Offenbarung zu bekommen als nur die des inneren, lebendigen Wortes im Gefühl und in den Gedanken in ihrem Herzen, und sie werden voll des klaren und vernunftvollen Glaubens sein und werden sonach ohne Wunderwerke die verdorrten Menschenreben Meines Weinberges aufrichten und werden von Mir denn auch denselben Lohn bekommen, den ihr als die Arbeiter des ganzen Tages bekommen werdet; denn sie werden es um sehr vieles schwerer haben, fest und ungezweifelt an das zu glauben, was über tausend Jahre vor ihnen hier geschah. (GEJ.06_176,10)

Wenn sonach die großen Offenbarungen denn auch hübsch ferne voneinander abstehen, so wird von Gott aus aber dennoch stets dahin gesorgt, dass allzeit und alsogleich wieder neu erweckte Seher unter die Menschen kommen, sobald die Lehren der großen Offenbarung irgend anfangen, unrein zu werden, und das also, dass dabei keines Menschen freier Wille irgendeinen Zwang erleidet. Denn eben darum werden die großen Offenbarungen der Zeit nach stets weit auseinander getrennt, damit die Menschen sich mit ihrem freien Willen desto ungezwungener bewegen können. (GEJ.06_176,11)

Wenn am Ende die Welt die Menschen wieder gar zu weit von ihrer geistigen Bahn  abgelenkt hat, so bleibt dann freilich wohl nichts anderes übrig, als zu einer großen Offenbarung zu schreiten, die freilich stets ein Gericht hinter sich hat, weil sie selbst ein leidiges Gericht für die Menschen ist. Denn solange du an das tote Holz kein Feuer legst, wird es nicht brennen; aber das Feuer entzündet es. Und siehe, was das Feuer dem Holze ist, das ist eine große Offenbarung den Menschen. – Verstehet ihr nun das?“ (GEJ.06_176,12f)

 

Die neuen Offenbarungen

 

Sage Ich: …“nach Mir bleibt die Himmelspforte gleichfort offen, und es wird das, was wir nun hier verhandeln, nach mehr denn tausend Jahren ebenso von Wort zu Wort können vernommen und aufgezeichnet werden, als ginge alles das vor den Augen derer vor sich, die nahe zweitausend Jahre nach uns die Erde betreten werden; und worin ein jeder künftighin irgendeinen Zweifel haben wird, darüber wird er sich auch können aus den Himmeln des klarsten Rates holen.“ (GEJ.03_015,06ff)

 

"Wisst ihr, warum Ich selbst nun durch Meine Knechte und Schreiber euch Meinen Willen mitteile?

Der Grund, dass schon seit mehreren Jahren Meiner direkten Mitteilungen reichlicher fließen als in früheren Zeiten, und dass Ich euch so viel Himmelsbrot gebe, wie es seit Meinem irdischen Lebenswandel nie geschehen ist, ist der, weil gerade jetzt der Zeitpunkt sich nähert, an dem die Welt ihren Gipfelpunkt in den Verirrungen und im Abweichen von Meinen Schöpfungszwecken erreichen wird.

 

Damit nun - zumal dies Meine Wiederkunft bedingt - nicht alle Menschen verlorengehen, so habe Ich bestimmt, dass von nun an einzelnen, wie einst Meinen Jüngern, Mein Wort und Meine Lehre unverfälscht zukommen soll, nicht verschleiert wie in den Propheten, sondern klar und verständlich, wie Meine Jünger es einst die Völker lehrten.

 

Dort war das Verbreiten der Lehre schwieriger; heute aber ist durch eure Erfindung der Buchdruckerkunst (Internet) das Verbreiten Meiner Lehre bei weitem leichter, so dass überallhin, wo die Finsternis der weltlichen Macht sich geltend machen will, der Schein Meines ewigen Liebe- und Gnadenlichts dringen kann. [PH1-26]

 

Ich will jetzt den Ungläubigen die Augen öffnen und den Buchstabenauslegern Meiner Bibel den eigentlichen Sinn erklären, damit niemand sich entschuldigen könne, als hätte er nichts davon gewusst, und durch diese Ausrede Mich beschuldigen möchte, während doch die ganze Schuld auf ihn selbst fallen wird.

Daher seid stark, ihr wenigen, die ihr zerstreut in verschiedenen Gauen noch Meine Perlen im eigenen Herzen bewahret! Vertrauet auf Mich!" (PH.01_026,20)

 

Schon zu Lebzeiten hat Jesus Selbst die Neuoffenbarung angekündigt:

„Aber ihr (Apostel), als die ersten Grundpfeiler Meiner Lehre, müsset für euch so manches mehr wissen im geheimen denn alle anderen zusammen, auf dass ihr nach einiger Zeit ja in keine Versuchung zum Abfalle von dieser Meiner Lehre gelangen möget. (GEJ.04_112,03)

 

Es wird aber alles das dennoch nicht verloren gehen, und wenn da tausend und nicht ganz tausend Jahre von nun an verflossen sein werden und Meine Lehre nahe ganz in die schmutzigste Materie begraben sein wird, so werde Ich in jener Zeit schon wieder Männer erwecken (Jakob Lorber und Leopold Engel), die das, was hier von euch und von Mir verhandelt ward und geschehen ist, ganz wortgetreu aufschreiben und in einem großen Buche ("Johannes, das große Evangelium", 10 Bände durch Jakob Lorber, der 11. Band durch Leopold Engel), der Welt übergeben werden, der dadurch vielseitig die Augen wieder geöffnet werden!" (GEJ.04_112,04)

 

Zu Jakob Lorber

 

Nota bene: „Du, Mein Knecht und Schreiber (Jakob Lorber), meinst nun wohl, als hätte Ich damals dessen kaum erwähnt?! Willst du auch schwach werden im Glauben, wie du in deinem Fleische noch schwach bist?! Sieh, Ich sage es dir, daß Ich dem Cyrenius und dem Kornelis sogar deinen und mehrerer anderer Namen angegeben habe und sie nun auch die erfreulichsten Zeugen alles dessen sind, was Ich dir nun in die Feder sage. Aber Ich


werde am Schlusse auch dir Namen ansagen (wurden nicht aufgeschrieben), die von nun  an in zweitausend Jahren noch Größeres niederschreiben und leisten werden als du nun! (2000 Jahre nach Jakob Lorber, also etwa im Jahre 3864 nach Chr. wird es erst die nächste, noch viel größere Offenbarung Jesu geben) - Solches merke dir vorderhand, und schreibe alles vollgläubig!“ (GEJ.04_112,05f)

 

Zu Leopold Engel

 

„Jesus hat 1840 Jakob Lorber erweckt und ihm nach vielen anderen Werken ab dem 2.August 1851 alles das (ohne das letzte halbe Jahr mit der Vorbereitung auf die Passion in Ephrem und ohne die Passion selbst), was damals in dieser Seiner Gegenwart war, geschah und gesprochen wurde, durch sein Herz in die Feder gesagt, wodurch die ersten zehn Bände des Großen Evangeliums Johannes (1.GEJ bis 10.GEJ) entstanden sind.

 

Jesus hat dann 1891 Leopold Engel erweckt und ihm alles das, was im letzten halben Jahr (Ephrem und Passion) in dieser Seiner Gegenwart war, geschah und gesprochen wurde, durch sein Herz in die Feder gesagt, wodurch der 11.Band des Großen Evangeliums Johannes (das 11.GEJ) entstanden ist.“ (Wilfried Schlätz)

 

Es wird aber alles das (was Jesus in Seinen drei Lehrjahren gesprochen und getan hat) dennoch nicht verloren gehen, und wenn da tausend und nicht ganz tausend Jahre von nun an verflossen sein werden und Meine Lehre nahe ganz in die schmutzigste Materie  begraben sein wird, so werde Ich in jener Zeit schon wieder Männer (mindestens 2: Jakob Lorber und Leopold Engel) erwecken, die das, was hier von euch und von Mir verhandelt ward und geschehen ist, ganz wortgetreu aufschreiben und in einem großen Buche (Johannes, das große Evangelium) der Welt übergeben werden, der dadurch vielseitig die Augen wieder geöffnet werden!“ (GEJ.04_112,04)

 

Ebenso werde Ich von Zeit zu Zeit Menschen (mindestens 2, Jakob Lorber und Leopold Engel) erwecken, denen Ich alles das, was jetzt bei dieser Meiner Gegenwart ist, geschieht und gesprochen wird, durch ihr Herz in die Feder sagen werde, und es wird dann das  einfach Geschriebene auf eine eigene, den dermaligen Menschen wohlbekannte kunstvolle Art in einer ganz kurzen Zeit von einigen Wochen und Tagen in vielen Tausenden gleich lautenden Exemplaren können vervielfacht und so unter die Menschen gebracht werden; und da die Menschen in jener Zeit beinahe durchgängig des Lesens und Schreibens wohl kundig sein werden, so werden sie die neuen Bücher (Johannes, das große Evangelium) auch  selbst wohl lesen und verstehen können.“ (GEJ.09_094,04)

 

Zu Gottfried Mayerhofer

 

Jesus: "Nun siehe, Mein Sohn (Gottfried Mayerhofer), schon seit Jahren bediene Ich mich deiner, um die Welt sichtbar, wie ihr sie vor Augen habt, zu erklären. Viele Erklärungen sind durch deine Feder an so manch suchende Seele gelangt. Ich deckte euch den Schleier der Schöpfungs-Geheimnisse auf, so wie auch dein Vorfahrer in diesem Berufe so manches euch überlassen hat (Jakob Lorber). Ich machte euch aufmerksam auf die Wichtigkeit von so manchen in euren Augen unbedeutend erscheinendem. Alles dies geschah, damit für jeden nach seinem Bedürfnisse und gemäß seiner Individualität Nahrung oder `Brot aus den Himmeln` vorhanden sei, welches er auswählen und dann genießen solle, um endlich doch einmal sich, die Welt und durch beide am Ende Mich erkennen und Mich lieben zu lernen." (Gottfried Mayerhofer, "Die Religion der Zukunft" (Lebensgarten)

 

"...Eben deswegen habe Ich Seher als neue Propheten zwar nach einem andern Sinne als einst erweckt, die Mein Wort unverfälscht den Menschen wiedergeben sollen; und damit  hier keine Fälschung von menschlicher Seite eintritt, so diktiere Ich nun Meinen Schreibern Selbst, was Ich von den Menschen geglaubt und befolgt


wissen will." (Gottfried Mayerhofer, "Ist die katholische oder protestantische Kirche Mir oder Meiner eigentlichen Kirche näher?" (Lebensgarten)

 

 

Über die Wiederkunft Jesu

 

…“Und seht, also müssen die jetzt gar vielen in allerlei Trägheit und Lebensfinsternis wie  von einem tiefen Schlafe behafteten Menschen auf der ganzen Erde in eine große und sturmreiche Bewegung versetzt werden, bis sie nach einer längeren Zeitenfolge dahin geweckt werden, dass sie in solchem Gewecktsein endlich zu fühlen anfangen, was ihnen mangelt!“

Wenn unter den Menschen solch ein Zustand eintreten wird, dann auch wird es an der Zeit sein, ihnen das zu geben, was ihnen mangelt, oder in solcher Zeit erst werde Ich wieder zu den Menschen in diese Welt kommen und werde das im Allgemeinen tun, was Ich nun tue im Sonderheitlichen nur vor wenigen Zeugen. Ich lege nun den Samen ins Erdreich und bringe dadurch den Menschen nicht den Frieden, sondern nur das Schwert zum Streite und zu großen Kämpfen und Kriegen.

Nur der Mensch für sich, der Meine Lehre annehmen und nach ihr leben wird, wird in sich das Licht, die Wahrheit und den wahren Lebensfrieden finden, obschon er dabei  mit der Welt viele Kämpfe und Verfolgungen um Meines Namens willen zu bestehen haben wird, was auch ihr alle an euch erleben werdet. Wenn Ich aber zum zweiten Male in diese Welt kommen werde*), dann auch wird unter den Völkern der Erde das Gären,  Kämpfen und Verfolgen ein Ende haben, und das Urverhältnis der Menschen zwischen (zu) den reinen Geistern der Himmel wird ein normales und bleibendes werden.

*) Persönliche Wiederkunft Jesu im materiellen Hilfsleib wie zwischen der Auferstehung und Himmelfahrt.

Aus dem euch nun Gesagten und Gezeigten werdet ihr nun leicht erkennen und ersehen, warum es zugelassen wird, dass sich mit der Zeit neben dem kleinen und wahren Stuhle Aarons, auf den Ich nun euch setze, ein falscher und lange andauernder in der Mitte der Heiden erheben wird, und wie und warum denn auch die falschen Propheten und Lehrer in Meinem Namen sogar zugelassen werden.

Ihr aber und eure wahren Nachkommen sollen nicht darauf achten, so sie auch den Ruf aus dem Munde der Falschen vernehmen werden, nach dem Christus hier oder dort sei. Denn Ich werde nie mehr in einem Tempel, aus Menschenhand erbaut, Wohnung nehmen, sondern nur im Geiste und in der Wahrheit derer, die Mich suchen, bitten, an Mich allein glauben und Mich also auch über alles lieben werden; ihr Herz wird Mein wahrer Wohntempel sein, und in diesem werde Ich auch zu ihnen reden, sie lehren und ziehen und führen. Dieses merket euch nun für euch ganz besonders wohl, auf dass, so das alles also kommen wird, ihr euch nicht ärgert und daran denket, dass Ich euch alles das schon zum voraus samt dem Grunde angezeigt habe!“ (GEJ.08_162,19)

 

Kümmert euch daher nicht, was nun geschieht! Lasset sie stürmen, die für den Sturm geschaffen sind, und lasset sie knechten, die an der Knechtschaft hängen. Ich aber sage euch:

 

Ebendaraus wird das wahre Leben auf einmal wie ein hellster Blitz aus der schwarzen Wolke hervorbrechen - und die Wolke wird vergehen, aber der Blitz wird sein Licht nimmer zurücknehmen, sondern leuchten fort und fort.“ (HiG.03_49.03.19,00)

 

Vollständiger Text siehe  www.JESUS2030.de, linke Randspalte unter  „Einführende Texte“,    

Thema  „Echte und falsche Propheten“

 

Neue Propheten

von Klaus Opitz


Bemerkungen zum Thema echte und falsche Propheten

Es ist trotz aller Erklärungen in der Neuoffenbarung Jesu (NO) durch Jakob Lorber, Leopold Engel und Gottfried Mayerhofer nicht leicht, echte von falschen Propheten zu unterscheiden, zumal viele dieser Propheten/Prophetinnen gemessen an der Neuoffenbarung richtiges und falsches verkünden und das oft so subtil, dass der Leser die Unterschiede gar nicht bemerkt.

 

Deshalb sei hier besonders hingewiesen auf die Aufsätze von Wilfried Schlätz, in denen Aussagen neuer und älterer Propheten analysiert und in Bezug zur Lehre der NO gesetzt werden.

 

Nachzulesen   unter   www.JESUS2030.de,   linke   Randspalte   unter   der      Themengruppe Propheten und Vatermedien.

 

Behandelte Prophetinnen/Propheten: Gabriele Wittek, Anita Wolf, Bertha Dudde, Carl Welkisch*), Karin Gerlinde Simpson, Johannes Gerber, Franz Schumi, Roque Rojas sowie weitere nachgemachte und falsche Vaterworte.

*) Die Auseinandersetzung mit den Lehre von Carl Welkisch wird in kürze weitergeführt.

 

Ein weiterer Hinweis gilt Wilfrieds Aufsatz unter der Themengruppe Kritik an der Neuoffenbarung?: „Auch jede echte Offenbarung enthält etwas falsches“, besonders Absatz 6: Grundwahrheiten über das Wesen Gottes und das Wesen Jesu.

 

Bedenken wir, was Jesus uns durch Gottfried Mayerhofer, dem letzten der drei großen Propheten der NO sagt:

 

…Eben deswegen habe Ich Seher als neue Propheten zwar nach einem andern Sinne als  einst erweckt, die Mein Wort unverfälscht den Menschen wiedergeben sollen; und damit  hier keine Fälschung von menschlicher Seite eintritt, so diktiere Ich nun Meinen Schreibern (Jakob Lorber, Gottfried Mayerhofer, Leopold Engel) Selbst, was Ich von  den Menschen geglaubt und befolgt wissen will!“

(Aus: Gottfried Mayerhofer: „Ist die katholische oder protestantische Kirche Mir oder  Meiner eigentlichen Kirche näher?“, „Lebensgarten“, Lorber Verlag, siehe auch unter JESUS2030)

 

Schauet und trauet aber nun außer Mir niemandem. Das spricht zu euch, der euch erschaffen, erlöst und geheiligt hat durch Sein Wort und durch Seinen Geist!“ (HiG.03_48.11.17,01)

 

Deswegen  sammelt  euch  um  Mich  und  haltet  fest  an  Mir  und  Meiner  Lehre!“

(PH.01_053,15)

 


 

 

                              Propheten

                      von Klaus Opitz

 

„…Eben deswegen habe Ich Seher als neue Propheten zwar nach einem andern Sinne als einst erweckt, die Mein Wort unverfälscht den Menschen wiedergeben sollen; und damit hier keine Fälschung von menschlicher Seite eintritt, so diktiere Ich nun Meinen Schreibern (Jakob Lorber, Gottfried Mayerhofer, Leopold Engel) Selbst, was Ich von den Menschen geglaubt und befolgt wissen will!“

 (Mayerhofer, „Ist die katholische oder protestantische Kirche Mir oder Meiner eigentlichen Kirche näher?“ („Lebensgarten“). Siehe auch Zitat im JLI Bulletin vom November 2016, Seite 5)

 

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    Gottesbeweise?

       Kurzfassung

               [von Klaus Opitz]

 

 „Es ist einmal das Geistesleben die Hauptbasis alles Seienden, und das materielle Leben nur sein sichtbarer Faktor. Wer beides verwechselt oder ersteres gar verleugnet, der wird am Ende doch gewahr werden, dass mit dem Verleugnen die Sache nicht abgetan ist, sondern erst dadurch das geistige Auge ganz erblindet und die Seele taub gegen alle Stimmen der sie umgebenden Natur wird.“ (Lg.01_020,57)

 

Die Versuche, das Dasein Gottes auf rationalem Wege zu beweisen (Gottesbeweise), geht bekanntlich zurück auf die griechischen Philosophen Platon, Aristoteles, fortgesetzt durch Anselm von Canterbury, Thomas von Aquin und vielen anderen (der ontologische Gottesbeweis, der kosmologische Gottesbeweis, der teleologische Gottesbeweis, der moralische Gottesbeweis und andere - siehe im Internet unter dem Stichwort „Gottesbeweise“).

 

Wozu aber sollen Gottesbeweise gut sein? Zur sichereren Begründung des eigenen Glaubens, zur Begründung einer Ablehnung des Gottesglaubens?

 

Sicher können sog. Gottesbeweise dem kritischen Denker ein Ausgangspunkt sein zum Nachdenken, für das Gespräch mit den sog. Atheisten, Materialisten und Gottesleugnern.

 

(„Die Gottlosen tauchen erstmals um 1970 in der deutschen Statistik auf. Schon vor der Wiedervereinigung mit der atheistischen DDR erhöht sich ihre Zahl markant, und heute sind sie mit gut 38% die mit Abstand größte Gruppe, weit vor Katholiken oder den Protestanten. Global betrachtet verstehen sich laut Schätzungen rund 800 Millionen Menschen als ungläubig, jeder zehnte auf Erden.“ Nach DER SPIEGEL 49/2016)

 

Zum anderen können die Gottesbeweise aber auch für die Suchenden hilfreich sein und letztlich auch jene weiterführen, die ihren Gott bereits gefunden haben.

 

Aus der Neuoffenbarung Jesu aber wissen wir, dass Gott in Jesus nur durch die Liebe wirklich erfahren werden kann! „Meine Schöpfung zu begreifen ist nicht Verstandessache, es ist Sache des Herzens, des Gefühls!“ (Sg.01_026,30)

 

„Es hat aber ein jeder Mensch (auch) die Vernunft und den daraus hervorgehenden Verstand. Er kann durch Lehre, durch äußere Gesetze und durch allerlei Erfahrung klug gemacht werden und kann dann das Gute, Rechte und Wahre allein wählen und sich selbst danach zur Tätigkeit bestimmen; aber er erleidet dabei dennoch keinen Zwang, da er das ja selbst frei wählt, was er als gut, recht und wahr erkennt.“ (GEJ.05_109,05) Jedoch „der Verstand gehört zu der Beurteilung von Weltdingen, Maschinen zu erfinden und Entdeckungen zu machen, um euer Leben bequemer einzurichten, oder dem einen oder dem andern mehr Macht zum Herrschen einzuräumen und so weiter. Aber was ihr auch alles mit dem Verstand nur immer aushecken möget, Meine Schöpfung, ihr `Warum so und nicht anders` könnet ihr damit nicht ergründen!“ (Lg.01_030,30)

 

Was lehrt uns Jesus aber nun selbst in der Neuoffenbarung als Antwort auf Fragen nach „Gottesbeweisen“?

 

Das Hervorgehen des einen aus dem andern

 

„…Alles, was existiert, muss einen Grund-Gedanken gehabt haben, warum es erschaffen wurde, zu was es bestimmt war, und zu was es endlich auch führen soll!“ (Lg.01_023,04)

 

Das Hervorgehen des einen aus dem andern, das `wenn das so ist, so muss dieses so werden` – dieses Prinzip, geleitet durch Meine unendliche Weisheit, ist der Grundstein des geschaffenen Universums, ist der Grundstein des geistigen Weltenreiches, ist die Basis jeder regelrechten Denkungsweise eines vernünftigen Wesens, welches dann ebenfalls nur so und nicht anders, folgend Meiner Natur, Mein Schaffen begreifen und Mein Ich ahnen kann!

So musst du dir die Welt denken als ein Buch von lauter aufgelösten mathematischen Problemen, die natürlich auch nur der lesen und verstehen kann, der selbst Mathematiker und logischer Denker ist.

Trachte du – und ihr alle, die ihr dieses und Mein voriges Wort leset, das zu werden, und es wird euch gewiss gelingen, auch in eurem Tun und Lassen eine Regel, eine Ordnung hineinzubringen, die menschlich genommen Verstand, göttlich ausgedrückt `höchste Weisheit` heißt.

So werdet ihr euren Zweck und die Mittel dazu nie verfehlen, und euer Leben wird dann dem Meiner ganzen organischen und geistigen Schöpfung gleichen, wo alles in Ordnung seiner Bestimmung entgegengeht und alles am rechten Flecke steht, um zur rechten Zeit die Wechselwirkung der Welten untereinander, die Einigkeit des ganzen Riesenbaues zu befördern und die Weisheit ihres Schöpfers auf jedem Schritt zu beurkunden.“ (Sg.01_020,90ff)

 

"Umsonst plagen sich manche Materialisten ab, alle Bewegungen und Erscheinungen im menschlichen Leben wie auch im tierischen oder pflanzlichen Leben auf die chemischen Assimilationsgesetze zurückzuführen, es ist und bleibt ein ewig falscher Schluss; denn wenn eure Gelehrten euch alle Elemente hersagen, aus denen euer Körper oder der eines Tieres besteht; wenn sie nachweisen, dass dieses oder jenes aus Phosphor, Kalk, Eisen, Salz usw. besteht, so will Ich ihnen nur sagen: Nehmet alle diese primitiven Elemente und vermischt sie, ob sich daraus eine Arterie, eine Vene, ein Nervenstrang  oder gar ein pulsierendes Herz je bilden wird?

Sehet, ihr schwachen blinden Gelehrten, ihr könnt wohl sehen, dass im organischen Leben gewisse Grundelemente in ihren Mischungen Verbindungen eingehen und wieder andere Stoffe höherer Ordnung erzeugen; aber das ganze chemische Laboratorium wird aus allen diesen Stoffen keinen Grashalm zuwege bringen, viel weniger ein mit organischem Leben bedachtes lebendes Wesen!" (Lg.01_019,10f)


"Sehet, wenn ihr wissenschaftliche Bücher studieren wollt und in ihnen die Naturgesetze, die Kombinationen der Urstoffe, die chemischen Verwandtschaften, den Kristallisationsprozeß der Mineralien, das Gesetz der Zellenbildung bei den Pflanzen, den Bau der Tierwelt und des Menschen, soweit es euch Menschen möglich ist, erklärt findet, so ist dieses Studium einzelner oder des einzelnen, der, wenn er will - hinter den Gesetzen auch den Gesetzgeber finden kann. Denn wer Mich wirklich sucht, der findet Mich auch überall; denn es genügt, dass er Mich finden will!" (Sg.01_031,02)

 

„Wo Gesetze, muss auch ein Gesetzgeber sein; denn Elemente und Naturkräfte gestalten sich nicht von selbst; wann also aus den Gesetzen der Gesetzgeber naturgemäß bedingt ist, so versteht es sich von selbst, dass bei allerweisesten Gesetzen auch ein allerweisester Gesetzgeber sein muss, der der Gipfelpunkt aller Weisheit ist." (Lg.01_030,19)

 

"Wenn aber die ganze Schöpfung nach eurer neuen Weltweisheit nur ein Werk des blinden Zufalls wäre, würden da die Dinge in der Natur auch die gegenwärtige Seinsbeständigkeit nach allen Richtungen hin beibehalten?" (GEJ.06_087,06)

 

"Haben wir in der Natur ein Beispiel, dass ein Ding sich selbst Gesetze gibt?" (Lg.01_013,09)


"Die Naturforscher, diese nicht selten sehr eitlen Naturgecken, haben wohl in aller Materie gewisse Grundkräfte entdeckt, als da sind die anziehende und die abstoßende Kraft, wovon die anziehende als die Kohäsions- oder Schwerkraft, und die abstoßende als die Zentrifugalkraft als bekannt angenommen wurde. Daneben ist noch die Elastizität oder die Expansionskraft, die Teilbarkeit und die Durchdringbarkeit der Materie ganz gelehrt abgehandelt und ebenfalls unter die grundeigenschaftlichen Kräfte der Materie eingeteilt worden. Allein, hätten diese gelehrten Naturgecke, als selbst lebende Wesen, nur einen einzigen Schritt weiter getan und hätten der alles beherrschenden und alles erfüllenden Lebenskraft einen Platz in ihren Faszikeln eingeräumt, so hätten sie schon lange in ihrem Wissen eine ganz gewaltige Stufe vorwärts gemacht und hätten nicht notwendig, tote Kräfte - was ein allerbarster Unsinn ist - abzuwägen und zu zergliedern, sondern sie hätten also gleich mit jener Grundbedingung alles Seins zu tun bekommen, in welcher sie sich selbst und alle Materie vom rechten, allein wirkenden, wahren Standpunkte schon lange vollkommen und leicht erkannt hätten; aber so tappen - was eigentlich das Allerdümmste und Lächerlichste ist - die Lebendigen in lauter toten Kräften herum und wollen am Ende etwa gar noch beweisen, dass die lebende Kraft ein Mixtum und Kompositum aus lauter toten Kräften ist!

O schaudervoller Unsinn über allen Unsinn!

In welcher Logik kann denn eine wirkende Kraft als tot angesehen werden?

Kann es etwas Unsinnigeres geben, als gewissen ersichtlichen Wirkungen einen toten Grund zu unterbreiten, was ebenso gut wäre, als wenn man von jeglicher Wirkung gar keinen Grund annähme; denn tot ist in gewisser Hinsicht noch weniger als nichts, und nur eine Sache kann als tot betrachtet werden, und zwar so lange, als sie aus irgend einer Wirkungssphäre verbannt wurde; und des Menschen Seele und Geist können tot sein, wenn sie sich durch die schlechte Anwendung ihrer Freiheitsprobe die ordnungsmäßige Notwendigkeit zugezogen haben, wieder in jene Gefangenschaft (Materie) zu geraten, in der sie von jeder effektiven Wirkung abgeschnitten sind.

Wenn aber in und an der Materie wirkende Kräfte entdeckt werden, so sind sie nicht tot, sondern lebendig und intelligent; denn ohne Intelligenz in einer oder der andern bestimmten Art lässt sich ebenso wenig eine Wirkung entdecken, als ohne Kraft.

Wie sich aber die Kraft aus der Wirkung erkennen lässt, so lässt sich auch die Intelligenz der Kraft aus der stets gleichmäßig geordneten planimetrischen Theorie erkennen.

Geht nicht der Graswuchs und der Wuchs jeder anderen Pflanze nach einer inneren planmäßigen Theorie vor sich, die sich doch leicht erkennen lässt von jedem, der nur je eine Pflanze gesehen hat. Ebenso ist es mit der Verwesung der Fall und mit allen Erscheinungen, denen Kräfte unterbreitet sein müssen, woraus jeder leicht den Schluss ziehen kann:

Wo nichts als lauter Wirkungen erschaut werden, da muß es auch ebenso viele Kräfte als Wirkungen geben; und weil alle diese Wirkungen geordnete und planmäßige sind, so müssen auch ebenso viele Intelligenzen als Kräfte vorhanden sein.

Und aus diesem Schlusse wird dann auch begreiflich, daß die Materie aus lauter Seelen, also Intelligenzen besteht, welche von höheren Kräften und Intelligenzen nach Ordnung und Notdurft zeitweilig festgehalten werden können.

Wenn aber die Zeit des Festhaltens aus ist, da erwachen die einzelnen Intelligenzen und einen sich als Ursubstanz wieder in jenem Wesen, in welchem sie uranfänglich aus Mir, dem Schöpfer, gestaltet worden sind; und diese Wiedereinigung ist dann zum Teil das Werk der Intelligenzen selbst und zum Teil aber der euch schon bekannten höheren Geister." (Er.01_041,06f)

 

Was wissen denn eure Ärzte und Anatomen samt ihrem unaufhörlichen Leichenzerschneiden (NB. und gar Vivisezieren) und dem chemischen Analysieren der Elemente, aus denen der menschliche Körper zusammengesetzt ist?

Sie kommen Mir alle vor wie ein Schneider, der aus den Kleidungsstücken, die er zur Ausbesserung bekommt, den Charakter und die geistigen Eigenschaften dessen herauszufinden wähnt, der sie getragen hat. Das Materielle, ja das Grobmaterielle nur ist ihnen sichtbar, aber die stille Kraft mit Intelligenz, die diese Gefäße bis ins Kleinste mit gleicher Vollkommenheit baut, sie belebt und sie von der Zeugung an aufbaut und bis zum Tode erhält, diese Intelligenz kennen sie nicht; denn mit dem Sezieren lässt sie sich nicht finden.

Seht das Gehirn eines Menschen an; was ist denn dieses Gewebe von verschiedener in feine Häute abgeschlossener und getrennter Masse mit ihren Windungen?

Warum sind diese Windungen, warum nicht eine Masse, warum ist die graue und warum die weiße Masse? Zum Teil glauben eure Gelehrten entdeckt zu haben, wo diese oder jene Fähigkeit ihren Sitz hat. Was ist aber Fähigkeit oder Leidenschaft? Ist es ein Fluidum, ein elektrischer oder magnetischer Strom? Wie geht das Denken vor sich? Was geschieht dabei in den Gehirnmassen?

 

Sehet, alles dieses! Wäre auch das Gehirn zutage gelegt und der Beobachtung zugänglich, so würden diese Gelehrten doch nichts sehen; denn ein Gedanke hat keinen Körper.

Gerade hier in der halbkugelförmigen, weißgrauen Masse des Gehirns grenzen zwei Welten aneinander, die trotz alles Bestreitens doch da sind.

Mag auch so mancher Materialist mit sophistischem Unsinn es wegleugnen wollen, an ihm selbst, noch im Wegleugnen beweist es sich, dass es existiert. –

Siehe nun, dein lieber Freund hat in diesen Büchern das süße Gift der menschlichen Weisheit aufgesogen; er ist diesen Gelehrten Schritt für Schritt gefolgt, hat ihre Beweisgründe auch in seinem Leben oft dem Anschein nach bestätigt gefunden, und so ist er nun die Beute eines `Pseudo-(falschen)Wissens`, das ihn nicht befriedigt und nicht tröstet, sondern ihn verdammt, das traurige Schicksal, das diese Gelehrten dem Menschen in der Schöpfung angewiesen haben, leider mit ihnen zu teilen, nämlich geduldig abzuwarten, bis nach vielem Unglück und Leiden des menschlichen Lebens endlich auch seine Stunde schlägt, die ihn aus diesem Jammertal entführt und ihn vielleicht zu einem Stück Wasser, oder Äther, oder Stickstoff macht (nach ihrer Idee)! Diese untröstliche Aussicht ist es, die ihn da niederdrückt, und da (zu ihm!) noch niemand gekommen ist, der ihn eines Besseren belehrt hätte, so ist er seines Lebens satt und seiner Existenz müde.“ – [Lg.01_031,11ff)

 

"Ich sage es dir: So du das einfachste Würmchen ins Lebensdasein zu rufen imstande bist, da bist du auch ebenso gut imstande, eine ganze Erde, den Mond und die Sonne, sowie die andern Gestirne ins Dasein zu rufen!

...Und wenn derjenige, der das Würmchen ins Dasein ruft, nicht selbst ein vollkommenster Herr aller Kräfte und alles Lebens wäre, – wie könnte er eine solche Maschine beleben? Und so er selbst nicht nur ein Herr aller Kräfte und alles Lebens, sondern unbedingt das ewige Leben selbst wäre, – wie könnte er das Würmchen selbst beleben?“ (GEJ.10_170,14)


"Ich habe bei der Schöpfung in alles, auch in das geringste Atom, Meinen Geist hineingelegt, um die Materie fähig zu machen, sich zu etwas Größerem und Höherem zu entwickeln." (PH.01_053,16)

"Gott hat aus Sich eine Ordnung für ewig gestellt und bei der wird es auch ewig verbleiben!" (GEJ.07_215,09)

 

Die vollständige Fassung „Gottesbeweise?“ mit den Kapiteln: 1. Kleine Einleitung, 2. Über das menschliche Leben, 3. So suchtest du Gott mit der Rechentafel in der Hand, 4. Alles was existiert muss einen Grund-Gedanken gehabt haben, 5. Das Hervorgehen des einen aus dem andern, 6. Prüfet alles und behaltet das Gute, siehe www.JESUS2030.de linke Randspalte unter „Einführende Texte“.

 

Respons auf Propheten!

 

Jemand schrieb mir das folgende – [ich werde den Namen aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre nicht bekanntgeben!] -:

 

‚Bisher hat Gott durchwegs das männliche Prinzip zum Empfang seiner großen Kundgaben und Willensäußerungen gemacht und genützt. Warum nun, in der Zeit der "Gleichberechtigung" von Mann und Frau, weltlich gesprochen, plötzlich der Wechsel zum weiblichen Prinzip??? Soll nun die Welt  einer "Frau" folgen? Satana im Kleid der Weisheit? Der Weisheit des Gegenpols? Luzifers Weisheit ist unserer kleinen menschlichen zu überlegen, um dagegen argumentieren zu können aus unserer schwachen menschlichen Erkenntnis heraus.

 

Doch der Herr hat uns Erkennungsmerkmale gegeben zur Unterscheidung von echten und falschen Propheten. Erst vor wenigen Monaten hast Du, lieber Gerard, Worte verschiedener Mittler über die kommende Zeit der schmerzhaften Reinigung der Erde aufgelistet. U.a. auch Bertha Dudde, bei ihr heißt es ganz brutal: ICH WERDE DIE ERDE VERBRENNEN. Bei Lorber sagt der "selbe" Gott: OHNE NOT  (Notwendigkeit) WIRD NICHTS ZERSTÖRT WERDEN. Welcher der beiden Propheten vertritt nun unseren liebevollsten Vater und Schöpfer? Die Meinen kennen meine Stimme – wer kann da noch zweifeln! WELCHER Prophet führt die Menschen zum Vater, und welcher Prophet verkündet Gericht über Gericht?


(Ich bewundere Deinen Mut, im JLB so öffentlich zuzugeben, dass Du bei Lorber zu Tränen gerührt wirst! Bei mir fließen auch Tränen, ja sogar jetzt, wenn ich an Worte Jesu denke).

 

 

www.selbstbetrachtung.info