Sind Pflanzen hochmütig?

Bei  Lorber habe ich noch nie gelesen, dass Pflanzen hochmütig sind; wohl existieren selbstverständlich schlechte und gute Pflanzen, ebenso auch schlechte Tiere und Menschen. [Siehe weiteres in den unten angegebenen Quellen!]:

.Welchen Nutzen aber wird ein unreifer Lehrer oder Redner stiften, oder wen wird er wohl nähren mit seinen unreifen Früchten?! Oder welchen Segen wird er verbreiten mit seinen unzeitigen Pflanzen, von denen er selbst durchaus noch nicht weiß und auch nicht wissen kann, ob es reine oder unreine sind, vielleicht gar voll tödlichen Giftes?!‘ [HGt.01_121,20]

....Da es aber auch einen gewaltigen Unterschied zwischen Pflanzen und Pflanzen gibt, als da sind edle und nicht edle, gute und nicht gute, so folgt auch daraus, dass besonders die edlen den Tierstufen und die edelsten sogar der Menschenstufe so nahe stehen, daß sie alsbald - wenigstens zum Teile - in das menschliche Wesen und zum größten Teile in daß edlere Tierreich aufgenommen werden können. Von solchen Pflanzen sagt man: diese haben eine kurze Übergangslinie; aber da gibt es eine große Menge unedler Pflanzen; bei denen geht es sehr lange her, bis sie in die edleren aufgenommen werden, und da sagt man: diese haben eine lange Übergangslinie‘. [Er.01_015,03]

[Er.01_021,10] - [...] ,denn es gibt gute und böse Sterne, so wie es ihnen zufolge gute und böse Pflanzen und gute und böse Tiere gibt.‘

      

 

Ich zitiere das Folgende aus dem Lorber:

 

‘...Seht, auf dieser Erde gibt es giftige Mineralien, giftige Pflanzen und ebenso auch bekannte giftige Tiere! Die giftigen Minerale sind ganz giftig, die giftigen Pflanzen zum größten Teile und die giftigen Tiere in Bezug auf ihr ganzes Wesen zum mindesten Teile. Ihr habt aber auch gehört, wie die Seelen der Menschen rein von dieser Erde ein Konglomerat (Zusammengeballtes) aus den Mineral-, Pflanzen- und Tierseelen sind.‘ [GEJ.04_158,03]

,Zuerst stehen die Gifte in der gröbsten Materie der Minerale, dann kommen sie, schon etwas gemildert, im dafür geeigneten Pflanzenreiche vor, und schon bis auf eine Kleinigkeit gemildert machen sie sich in gewissen Tieren unterster Gattung dem bessern, also positiven äußern Leben gefährlich und können sogar unter gewissen Umstanden auch das innere, ganz positive, wahre Leben, wenn auch nicht verderben, so doch sehr verletzen.‘ [GEJ.04_158,08]

,Nun, dieser Giftwesen Seelenspezifikalpotenzen samt ihrer Intelligenzfähigkeit ergreifen sich am Ende, und es wird aus ihnen am Ende auch eine Gestalt, aber stets nur eine weibliche, gebildet, die aber dann ganz natürlich auch nicht ohne eine noch ganz besonders giftige Beigabe dasteht. Diese Seelen kommen endlich auch auf den Weg des Fleisches durch den irgendwo verübten Akt der bekannten Zeugung durch den Beischlaf.“ [GEJ.04_158,09]

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