Zu den christlichen Kirchen

                                              von Klaus Opitz

 

Katholiken, Lutheraner oder andere Konfessionen, welche ist die richtige?

Eine kleine Auswahl von Textstellen aus der Neuoffenbarung:

1....‘Wer recht leben will, der kann es in jeder (christlichen) Kirche; denn die Hauptregel ist: Prüfet alles und das Gute behaltet!... Ich sage zu niemandem: Werde ein Katholik, ein Protestant oder werde ein Grieche (Orthodoxer), sondern: was einer ist, das bleibe er, wenn er will. Sei er aber was er wolle, so sei er ein werktätiger Christ, und das im Geiste und in der Wahrheit; denn jeder kann, wenn er es will, das reine Wort Gottes haben.

 

Ich bin nicht wie ein Patriarch und bin nicht wie ein Papst und bin nicht wie ein Generalsuperintendent und nicht wie ein Bischof, - sondern Ich bin wie ein überaus guter und gerechtester Vater allen Meinen Kindern und habe nur Freude daran, wenn sie tätig sind und wetteifern in der Liebe, aber nicht daran, dass sie einander `Narren` schelten und ein jeder aus ihnen der Weiseste und Unfehlbarste sein will - mit lauter Räsonieren, aber dabei nichts tun.

Mein Reich ist ein Reich der höchsten Tatkraft, aber kein Reich eines müßigen, naseweisen Faulenzertums; denn Ich sagte zu den Aposteln nicht: `Bleibet daheim, denket und grübelt über Meine Lehre nach!`, sondern: `Gehet hinaus in alle Welt!`" (Er.01_073,13 f)

 

2. "An der Liebe erkenne Ich die Meinigen, aber nicht an der Sekte! Wer Mich liebt und hält Mein Wort, der hat die Liebe des Vaters in sich, wie Ich den Vater in Mir, und der ist Eins mit Mir, wie Ich Eins bin mit dem Vater! Darum bin Ich nicht allein; denn wie der Vater in Mir ist, so bin Ich in einem jeden, und ein jeder ist also in Mir, der Mich liebt und Mir nachfolgt. Da gibt die Sekte keinen Unterschied, und verflucht sei derjenige, der vorzugsweise aus weltlichen Rücksichten eine Sekte vor der andern bevorzugt! Denn in keiner Sekte ist Wahrheit und Leben; alles wird auf den Zwangsglauben und auf den Überredungsglauben, der um kein Haar besser ist, angelegt.

 

Frage: Wo bleibt da der freie Mensch? Wann habe Ich je jemanden zum Glauben genötigt?

 

Ich ließ es einem jeden frei. Wem Meine Werke nicht genügten und seine eigene innere Überzeugung, der ward durch kein anderes Mittel gezwungen; denn Ich habe Meine Lehre nicht für den Glauben, sondern nur für die Tat gegeben." (Ste.033.12 f)

 

3. "Es werden in der Zukunft wohl gar viele Schulen errichtet werden, aus denen wohl eine Unzahl falscher Lehrer und Propheten hervorgehen werden, aber nur sehr wenige der wahren dem Willen Gottes gemäß.

 

Wahrlich sage Ich dir: In der Folge wird nur der ein Seher und Prophet, der an Mich glauben, Mich über alles, seinen Nächsten wie sich selbst lieben und Meine Lehre tatsächlich befolgen wird! Darum wird aber auch nicht jeder, der gläubig zu Mir rufen wird: `Herr, Herr!`, in Mein Reich eingehen, sondern nur der, welcher Meinen in Meiner Lehre klar ausgesprochenen Willen tun wird." (GEJ.09_057,04 f)

 

4. „Nachdem die katholische Priesterschaft, zwar von der Bibel und dem neuen Testamente ausgehend, ihre sämtlichen Zeremonien und das ganze Glaubenswesen geschaffen hatte, aber nur ihren selbstsüchtigen Zwecken angemessen, so wollten die Protestanten als einzig wahres, das von Gott durch Eingebungen Begeisterter und von den Aposteln abstammende Wort wieder in sein altes Recht einsetzen.


Was die Protestanten dadurch erwirkten, hat auch sehr viel Löbliches an sich; sie gaben dem Menschen die Denkfreiheit zurück, erklärten die Bibel, wie weit selbe auch ins praktische Leben ihren Einfluss haben kann und soll; nur verfielen auch sie dann wieder in die nämlichen Fehler der Katholiken, nämlich sie nahmen die Bibel dem Buchstaben nach, wurden intolerant gegen alle, die es nicht auch so annehmen wollten, indem sie glauben, sie allein verstehen die Bibel, weil sie mehr als Katholiken an der Rinde des Lebensbaumes nagen.

 

Hier fehlen beide; die Letzteren setzen die Bibel fast ganz bei Seite und lehren nach ihren verfertigten Lehrbüchern; die andern wollen nichts von andern Büchern wissen, glauben: am direkten Festhalten des sage toten Buchstabens liegt die ganze Seligkeit und so sind sie beide von Mir entfernt, weil sie beide die Außenseite für die Innenseite halten.

 

Eben deswegen habe Ich Seher als neue Propheten zwar nach einem andern Sinne als einst erweckt, die Mein Wort unverfälscht den Menschen wiedergeben sollen; und damit hier keine Fälschung von menschlicher Seite eintritt, so diktiere Ich nun Meinen Schreibern Selbst, was Ich von den Menschen geglaubt und befolgt wissen will. (Neuoffenbarung)

 

      Kerk, Gebouwen, Christelijke, Geestelijken, Spits


Daher lasset Katholizismus und Protestantismus nur ihre geistige Krise durchmachen; bei Letzterem wird die Umkehr leichter als bei dem Ersteren sein; allein immerhin wird es schwer halten, wo Pedanterie an der Spitze steht.


Ich werde aber schon das Rechte einleiten, um Meine verlorenen Schafe wieder unter einem Hirten zu versammeln, seien es Katholiken oder Protestanten; wer Mein direktes Wort, das gewiss einfach genug ist, in sein Herz aufnimmt, wird gewiss nicht mehr gegen die Annahme desselben protestieren.


So habt ihr also diese Frage erörtert und nächstens werde Ich euch noch andere ins klare Licht stellen, damit ihr in eurem Urteil frei und Meinen Kindern gemäß das Wahre vom Falschen unterscheiden möget! Amen!“

(Aus: „Lebensgarten“. Mayerhofer: „Ist die katholische oder protestantische Kirche Mir oder Meiner eigentlichen Kirche näher?“)

 

5. Jesus zu einem im Jenseits zum Licht erweckten ehemaligen Mönch:

„Von nun an aber wird es mit der Römerin ein ganz anderes Verhältnis nehmen. Ihre Weltmacht wird sehr erschüttert und eine offene Zunge gegen sie allenthalben gestattet werden. Wird sie solch eine Kundgabe auch noch nicht fruchtbringend machen, so wird der Drache gerichtet werden wegen Meiner zu lange missbrauchten Langmut.“ (RB.01_126,20 f)

 

6. Der Apostel Petrus im Jenseits zu dem einstigen Bischof Martin:

Siehe, war Luther auch nicht in der Fülle ein Mann, von dem sich mit vollstem Rechte sagen ließe: ,Er war ein Mann nach dem Herzen Gottes!‘, so war er aber dennoch um überaus vieles besser als gar überaus viele aus deiner Kirche, die wollen die allein rechten und allervollkommensten sein, sind im Grunde aber dennoch die unvollkommensten und allerletzten! Er aber allein hatte inmitten der krassesten Babelsnacht den löblichen Mut, der Menschheit das reine Wort Gottes wiederzubringen und diese dadurch auf den rechten Weg des Herrn zu führen!

 

Waren auf diesem Wege wohl auch einige Dunkelheiten anzutreffen – was natürliche Folgen des noch zu nahen Babels (Rom) waren –, so war dennoch seine Lehre nach dem reinen Worte des Herrn gegenüber der alten Irrlehre Roms gleich einer Mittagssonne gegen ein allermattestes Sumpflicht in stockfinsterer Nacht!

 

Wenn Luther aber solches im Namen des Herrn gewirkt hat, sage, welchen Grund hast du dann wohl, diesen würdigen Mann so zu verschmähen und zu verachten?“ (BM.01_005,03 f)

 

7. „…Du meinst freilich, die Lutheraner wie auch alle anderen Konfessionen würden dies Mein (neues) Wort (Neuoffenbarung) gewiss vielseitig mit der größten Begierde aufnehmen?! – Das weiß Ich wohl am besten, wie viele es gibt, die es darnach dürstet! – Aber Ich sage ein für allemal: Unter vielen Millionen geben etliche Tausende keinen Ausschlag!

 

Für die Besseren ist nun allenthalben gesorgt. Daher bedürfen die wenigen Auserwählten dieses Meines Wortes vor der Zeit weniger als der ungeheuer große und überdumme Welttross! – Zur rechten Zeit aber wird es schon allen zukommen, die darnach verlangen werden in ihrem Herzen!“ (HiG.02_44.06.09,10 f)

 

8. „…Wie kommt es denn nun, dass ihr mit Jakobus und Johannes rufet: Herr, lasse Blitz und Schwefel regnen auf ihr krankes Haupt (der Römerin)!?

 

Hört, da schaut noch ganz wenig wahre Liebe heraus!

 

Meinet denn ihr, Vernichtung sei der Weg zur Besserung!? O nein, da irret ihr euch gar abscheulich. So meinten denn auch alle Sektenstifter. Aber sie haben sich ebenfalls sehr geirrt, und die Folge war: Bruderzwist, Krieg, Mord und Greuel aller Art!

 

War eine solche Besserung gesegnet? Oder kann da eine Sekte sagen: `Meine Lehre ist nicht mit dem Blute der Brüder besiegelt!?`…

 

…Denn das sage Ich wahrlich: Luther, Calwin, Melanchthon u.a. mehr wiegen nicht einen Johann vom Kreuz, noch einen Johann von Gott, noch einen Franziskus, noch einen Thomas von Kempen, noch einen Taulerus, noch eine Theresia und noch viele tausend andere auf.

 

Ja da hätten die namhaften Protestanten noch sehr vieles lernen können! Selbst Swedenborg hat in Rom manches erfahren, was ihm erst die Pforte zum inneren Leben ganz bedeutend zu öffnen geholfen hat; denn er war einer, der sich aus allem die Quintessenz zu verschaffen wusste und tatsächlich davon den Nutzen zog.

 

Seht, daher geht der Weise in die alte Rumpelkammer und findet da oft große Schätze vom Staube der Zeremonie bedeckt. Den Staub wischt er weg und legt das reine Gold in seine Schatzkammer. Desgleichen tuet auch ihr!“ – (HiG.01_40.08.20,07 f)

 

9. „Es ist daher auch eine eitle Frage, welche äußere, sichtbare Kirche unter den vielen, die Meinen Namen führen, die rechte sei.

 

Die Antwort darauf lautet und kann ewig nie anders lauten als: Gar keine!

 

Nur die Kirche im Herzen, das Ich gemacht habe, ist die alleinige rechte und vor der Hölle für ewig gesicherte; alles andere hat die Welt ausgeheckt, gehört ihr an und gilt vor Mir ewig nichts!"

(HiG.03_47.05.25,11 f)

 

10. „Eine Kirche ist nur Kirche, wenn sie lehret Meinen Willen und das Leben predigt aus der Liebe, die am Kreuze für die ganze Erde, ja für die ganze Schöpfung blutete. Aber eine Kirche, die sich nur segnet und alles andere verfluchet, ist wie ein Geizhals, der allen den Tod wünscht, damit er aller Habe habhaft werden möchte. Es wird aber ein Kamel eher durch ein Nadelloch traben als ein solcher `Geizhals` in den Himmel." (HiG.01,01)

 

11. “Wo nicht Christus gepredigt wird in seinem wahren Geiste, da ist falsches Prophetentum an Stelle einer wahren Kirche!” (Er.01_073.01)

 

12. "…Wer Meine Lehre diesseits vollernstlich annehmen wird, der wird diese Brücke schon im Leibe überschreiten; wer aber auf der Erde Meine Lehre entweder lau, unvollständig oder auch gar nicht annehmen wird, der wird in großer Nacht in jener Welt (Jenseits) anlangen, und es wird ihm sehr schwer werden, diese Brücke (Lehre Jesu) zu finden!(GEJ.01_081,11)  

 

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