Alte und neue Glaubensvorfälle

Über Google las ich [Red.], dass ein Jugendlicher ziemlich fasziniert war von den Werken von Jakob Lorber. Er kam dann in Kontakt mit einem Internetpfarrer, und bat ihn, ihm zu sagen, ob er schon auf dem richtigen Weg sei. 

Ich erschrak dann über seine Antwort, dass er dies nicht tun solle! Denn…’… die Werke von Lorber würden ihn davon ‘abhalten’ Schutz zu suchen bei dem Herrn als Versöhnung für seine Sünde. Der inaktive Prediger sieht Lorbers Botschaft viel mehr als ein New Age Geschehen und äußert den Verdacht,  dass Lorber mehrere Verfasser hat. 

Schade, dass dieser Theologe die Faszination des jungen Mannes nicht richtig verstanden hat, welcher durch Jakob Lorbers Wirken im Herzen und in der Seele ergriffen wurde, und deshalb meinte, dass der suchende Junge nicht auf dem richtigen Weg sei und dass er – der Internetpfarrer - ihn ‚aus Liebe’ davor warnen müss. Nimm davon Abstand!... betonte der Pfarrer ihn.

Lorber wird hier verglichen mit dem Araber Mohammed [dem Begründer des Korans und  Islams] und seinem Zeitgenossen Joseph Smith [1805-1844] welcher ein ‘neues Bibelbuch’ ausgegraben hatte als das ‘Buch der Mormonen’, denn beide lehren dass die Bibel nicht komplett sei! Hierbei muss ich [Redaktion] wohl eine Randbemerkung machen, dass Jakob Lorber Oben Erwähnte nicht beschreibt. Der Prediger suggeriert, dass solche ‘Schreibpropheten’ [darunter auch Lorber] es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen und dass dies eine alte List von Satan ist.

Es ist leider wahr, dass er [der Prediger] damit alles über einen Kamm schert und er tut Lorber sehr leicht ab als den soundsovielsten ‚göttlichen Schreiber’. Von einem erfahren Internettheologen würde ich eine ganz andere Antwort erwarten haben, nämlich: ‚Junge, tue was Dein Herzen Dir innerlich eingibt und bete zu Gott um eine Antwort!‘ Quelle: http://www.refoweb.nl/vragenrubriek/2505/jakob-lorber/

 

Vom Refoweb, worin dies beschrieben stand, bekam ich die folgende Antwort als Reaktion auf mein Schreiben: ‚Lieber Gerard, danke für Deine e-Mail. Soweit wir es überprüfen können, gibt es verschiedene Meinungen zu Lorber in Zusammenhang mit der Bibel, die Millionen Christen bereits schon seit 2000 Jahren anerkennen als das unfehlbare und komplette Wort Gottes. Dies macht nachdenklich und dies müsste genau überlegt werden. Paulus sagt sogar in Galatern 1, dass jemand eine Verfluchung ist, wenn er ein anderes Evangelium bringt. Wir können uns deshalb auch prima mit der Antwort unseres Forums identifizieren.

Darauf antwortete ich: Lieber Refo-Web, die allgemeine kirchliche öffentliche Meinung ist, - nämlich die der Römisch Katholischen Kirche, - dass Petrus in Rom gekreuzigt wurde. [dies war jedoch in Bagdad, dem ehemaligen Babylon]

Die Neuen Offenbarungen offenbarten u.a. in 11 Buchteilen, was Jesus beinahe täglich tat und mit Seinen Jüngern  in 25-28 n. Chr. besprach. Dies steht überhaupt nicht im Kontrast zu der heiligen Bibel.  Das heilige Wort [also die Bibel] wird hier auf eine aufklärende Weise vervollständigt, jedoch GAR NICHT ersetzt. 

 

All dies – was vor 2000 Jahren sich in Palästina abspielte – wurde in 1840 GENAU WIEDER dem Jakob Lorber diktiert [jedoch nicht wie einem Medium, sondern eine Göttliche Stimme in seinem Herzen vorsagte ihm dies!] – an sich war dies schon ein großes Wunder! Der Herr hat all diese Geschehnisse 25 n. Chr. bereits vorausgesehen! Und es wurde dem JL – also vor mehr als 150 Jahren – mitgeteilt - , was der Herr [Jesu] zwischen 25 und 28 n. Chr. tat und besprach!  

 

Es wäre lobenswert – einen dieser Buchteile zu lesen – z.B. ‚die Jugend Jesu‘ – und Ihre Meinung nicht nur zu bilden auf ‘Hörensagen’- oder aus einer ‘beschriebenen Meinung über Lorber im Netzwerk’ Ihre Schlüsse zu ziehen.

 

Ich sage Ihnen direkt aus meinem Herzen, dass, wenn ich nie in Kontakt gekommen wäre mit den Büchern von Jakob Lorber, ich möglicherweise ein unbewusster weltlicher Mensch im schnöden Geld und Dreck geblieben wäre. Die Jakob Lorber Bücher haben mir BEWUSST gemacht, dass ich mich ändern konnte. Das ist auch der Grund, dass ich seit etwa 3 Jahren eine Homepage habe, worin ich die Neue-Offenbarung-Botschaften von Jakob Lorber verkünde unter www.zelfbeschouwing.info – auch in der Form eines monatlichen internationalen Newsletters in drei Sprachen.

 

Die ‘Milch’ brauche ich nicht mehr, aber wohl die feste Speisung, sowie beschrieben in  Hebr. 5:14 – oder mit anderen Worten: ‘wenn der Herr noch gründlicher antworten möchte, dann würde ich dies sowieso nicht verstehen; denn wir alle sind, was unsere Seele angeht, noch ‚Kinder’ und wir würden die ‚männliche‘ feste starke Kost noch nicht ertragen können. Deshalb müssen wir auch zuerst mit Milch gefüttert werden; aber wenn wir durch diese Ernährung einmal ausreichend kräftig geworden sind, so werden wir auch in der Lage sein, kräftigere festere Ernährung vom Himmel zu ertragen, und das ist die feste Speise – das neue Brot aus den Offenbarungen.‘… [sowie dies beschrieben steht in der Bibel und im GEJ] …

Die haben mir nachher nicht mehr geantwortet, weil ihre Frage an mich, ob es damals auch Kirche gab [28 n. Chr.], kurz nach Jesu Himmelfahrtstag…

 

Dazu meine Reaktion: Weswegen und besonders Ihre Kirche den Jakob Lorber überhaupt nicht anerkennen wollen, basiert auf der Tatsache, dass dann öffentlich würde, was Jesus vor 2000 Jahren mit allen Arten von Unmut in den christlichen Kirchen aufgedeckt hat und dass dies jetzt nun in der Veröffentlichung aufgedeckt würde. Dies beginnt schon mit Petrus, der nach der NO überhaupt nicht in Rom war.

 

Mit einem Wohlwollen Ihres aktuellen Kirchensystems ist also garnicht zu rechnen, denn Eure Kirchensystem ist noch nicht verträglich mit der Neuen [inneren] Offenbarung, die besonders die echte  - jedoch nicht die äußere [Schein]Liebe akzentuiert.

 

Ihre Antwort: Während der Anwesenheit des Herrn Jesus auf der Erde gab es keine christlichen Kirchen. Zu welchem Zweck sagst Du dies? Und innerhalb der reformierten Kirchen hat Petrus keine Sonderstellung. So ist es völlig irrelevant, ob er in Rom gewesen war. [Die Antwort, die ich ihnen gegeben habe, werde ich demnächst veröffentlichen.]

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Gerard

 

www.selbstbetrachtung.info