Das Geslechtsverzeichnis

 

Zwei Evangelien beschreiben die zwei Geschlechtslisten der zwei Evangelien über Jesus: Mattheus 1:1-17 und Lukas 3:23-38. Beide tragen lineare Charaktere. Es wird hier angegeben, auf welche Weise Jesus von Adam abstammt und handelt  von den Linien von Abraham bis Jesus.

 

Mattheus beginnt schon bei Abraham, um daraufhin bei Jesus aufzuhören. Lukas beginnt genau andersherum und endet bei Adam. Beide Listen kennzeichnen sich durch Fluidität, weil in dieser Selektion einige Namen weggelassen werden. Matthäus nennt die 3 x 14 Generationen zwischen Abraham und Jesus, während Lukas 11 x 7 Generationen aufzählt. Matthäus stellt es so dar, dass  Jesus die 7. Woche einläutet [nach 3 x 2 Wochen] weil das Alte Testament seinen Höhepunkt und die Erfüllung über Sein Herankommen erreicht. Mit Jesus ist das ‚Königreich der Himmelnahe gekommen. [Matth. 4:17] – Die Geschlechtsliste von Lukas gibt eine Einteilung der Weltgeschichte- Geschlechtsliste in elf Wochen [11 x 7] wieder. Diese bewahrheitet sich durch die Zeit von Jesus:   die 12. Woche der Weltgeschichte. Matthäus gibt einen möglichst kurzen Überblick über die Geschichte von Israel bis zu Jesus.

 

Der Apostel Paulus hält offensichtlich nichts vom Nachhalten der Genealogien. Er richtet sich besonders gegen solche Personen, welche ihre Abkunft vor Gott als ein Verdienst betrachten. Sehe auch Titus 3:9. Die Genealogie = Geschlechsfolge, wird im GEJ nur zweimal erwähnt. Die Ägypter halten ordentlich Schritt mit ihrem Götterregister [Zeus = Jupiter, Kronos, Chronos = Saturn] - [sehe GJE.04_175,05].

 

Nun wisset ihr [in der deutschen Sprache steht: ‚Nun wisset ihr einmal genealogiter!‘] mit Wem ihr in der Person der so außergewöhnlichen Galiläer zu tun habt und das braucht ihr, um ein günstiges Urteil über Ihn fällen zu können. [GJE.08_06,16]. Weswegen scheint Paulus negativ zu sein, was das Bestimmen der Geschlechtslinien angeht? Weil es offensichtlich eine normale Sache ist, dass immer mehr Menschen auf der Suche sind nach der Vergangenheit, ihren Wurzeln und ihrer Identität. Das schnelle Durchlesen der alten Geschlechtslisten könnte den Leser zunächst von der eigentlichen Absicht abhalten und es kann dadurch als nutzlos erscheinen, obwohl man sich mit etwas Anstrengung, die Essenz daraus holt.

 

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