Euthanasie

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Selbstmord

 

2. Mose 20:13 : "Du sollst nicht töten", und Matth. 5:21-22 : "Ihr habt gehört, daß unsere Vorfahren gesagt wurden: Du sollst nicht töten‘. ,Wer tötet, wird strafbar sein vor dem Gericht‘....1 Mose 20:13 

Im Altgriechisch bedeutet ‘Eu' = ‘gut' und ‘Thanathos' = ‘Tod', also einen guten, milden oder sanften Tod.

Thanatos (Altgriechisch : OavaTO?, 'Tod') ist eine Figur aus der griechischen Mythologie. Er ist die Personifizierung des Todes. Sein römisches Gegenteil ist Mors oder Letus [mausetot].

Thanatos ist ein Sohn von Nyx [nix, nichts!] (der Nacht) und Zwillingsbruder von Hypnos (der Schlaf). Thanatos wird meist dargestellt als ein ernsthafter, geflügelter junger Mann, der ein Schwert oder eine umgekehrte gelöschte Fackel in seiner Hand hält. Jeder Sterbliche, welchen er damit anfasste, war verurteilt, hinab zu steigen in den Hades.

Seine Aufgabe war, die Toten zu der Unterwelt zu bringen, als die Erinnyen dies noch nicht getan hatten.

Das Wort ,Thanatos' lebt weiter fort in vielen Sprachen als euthanasia, euthanasie, eutanasia [Spanisch] dödshjalp [Schwedisch] aktiv dödshjalp [Danisch] und Thanatos vertritt der Todestrieb.  Exodus 20:13 [1 Mose 20:13] - [Todeshilfe] 20:13]

Selbsttötung oder Selbstmord?!

Niemand hat das Recht, sich selbst des geschaffenen Lebens zu berauben. Die Entschuldigung für einen Selbstmord kann verschiedene Ursachen haben. Einer der vielen Gründe ist zum Beispiel: ‘Ich habe nicht selbst die Wahl getroffen, die Erde zu bewohnen!' In [GEJ 9.78.3] sagt ein Pharisäer: „Ich bin Mensch geworden nicht durch meinen Willen und nicht durch meine Kraft, sondern durch einen unerforschlichen Willen und durch dessen ebenso unerforschliche Kraft und Macht. Kann ich denn dafür, wenn mich diese Kraft und Macht nicht auch also leitete, daß ich an ihrem Dasein nie hatte zweifeln können? Laß mich nun darum denken, auf daß ich in mir auf den Weg komme, auf dem die alte Wahrheit von neuem wohlerkennbar werde; dann erst rede du mit mir!“

Der Herr vergleicht das Lob an Tanzer, Akrobaten mit dem Fürsten der Mörder und Selbstmörder in [HiG.03_41.03.05, 08]....

Der Prior fragt Jesus im Jenseits, was aus Judas geworden ist nach dessen verzweifelter Selbsttötungs - Aktion!? Daraufhin antwortet der Herr ihm:

[GS.02_007,10] Du fragst zwar hier auch nach dem Judas, ob dieser auch bei der Tafel sein wird. Was meinst du wohl, ob sich der Verräter hierher schicken möchte? - Der Prior spricht: O Herr, Du allerliebevollster Heiliger Vater! Ich weiß wohl, daß Deine Gerechtigkeit so groß ist wie Deine Liebe, Gnade und Erbarmung. Aber dessen ungeachtet, ich muß es Dir offen bekennen, würde es mir dennoch etwas hart geschehen, wenn ich diesen verlorenen Apostel im Ernste für ewig missen müßte; denn Du hast ja selbst gesagt, daß dieser eine verloren ging, damit die Schrift erfüllet werde. Dieser Text hat mich denn auch heimlich in Hinsicht dieses unglücklichen Apostels stets mit einem kleinen Trost erfüllt, denn ich sagte zu mir: Der Judas mußte vielleicht, wenn schon nach seiner freien Wahl, auch so ein Dir dienendes Werkzeug sein, also ein Apostel der Toten, damit eben durch seinen Verrat Dein sicher von Ewigkeit vorbestimmter heiliger Plan in die allerheiligst herrlichste Ausführung kam!

Siehe, o Herr, Du allerliebevollster Heiliger Vater! Solches flößte mir dann immer eine selige Hoffnung für den armen, unglücklichen Apostel ein. Noch mehr aber ward ich allzeit dadurch beruhigt, wenn ich bedachte, wie Du am Kreuze den Vater in Dir für alle Deine Feinde um Vergebung batest; und da konnte ich denn den armen Judas trotz seines Selbstmordes nicht ausschließen. Dazu war ja auch doch offenbar an dieser seiner letzten Tat nach der Schrift der in ihn fahrende Teufel schuld. Daher also möchte ich wohl auch diesen Apostel, wenn schon nicht hier, so aber doch wenigstens irgendwo nicht im höchsten Grade unglücklich wissen.

[GS.02_007,11] Der Herr spricht: Höre, Mein geliebter Sohn, es gibt nicht einen, sondern zwei Judas Iskariot. Der erste ist der Mensch, der mit Mir auf der Erde gelebt, und der andere ist der Satan, der in seiner damaligen Freiheit sich diesen Menschen zinspflichtig gemacht hatte. Dieser zweite Judas Iskariot ist wohl noch gar vollkommenste der Grund der alleruntersten Hölle, - aber nicht also der Mensch Iskariot, denn diesem ward es vergeben, und in wie weit, brauchst du dich nur umzusehen. Denn derjenige, der soeben mit deinem Bruder spricht und nun auch einen Liebeverrat begeht, indem er deinem Bruder schon im Voraus Meine große Liebe zeigt, ist eben derjenige Judas Iskariot, um den du besorgt warst.‘

[GEJ.04_152,01] (Der Herr:) . — Die verschiedenen Arten der Selbstmörder und deren Zustände im Jenseits

[GEJ.04_152,01] (Der Herr:) „Es gibt aber auch Unterschiede bei den Selbstmördern. So jemand aus dem Grunde, weil durch jemand anders sein großer Hochmut zu sehr gedemütigt ward und ihm dafür gar keine Möglichkeit zu einer Rachenehmung offensteht, sich das Leibesleben nimmt, so ist das eine böseste Art des vorsätzlichen Selbstmordes. Eine solche Art des Selbstmordes kann an einer Seele nimmer völlig gutgemacht werden. Tausendmal Tausende von Jahren werden erfordert, um eine solche Seele nur zum wenigsten zu einer Umhäutung ihrer dürren, aller Liebe baren Scheinknochen zu bringen, geschweige zu einer Inkarnierung ihres ganzen Wesens; denn die Inkarnierung* ist ja eben ein Produkt der Liebe und erweckt auch wieder Liebe.

 

* Hier in der Bedeutung von Umhüllung des Seelenskelettes mit geistigem "Fleisch".

 

[GEJ.04_152,05] Wir haben schon ehedem berührt, wie es mehrere Arten des Selbstmordes geben kann, und Ich habe bereits die schlimmsten ausführlich erwähnt. Nun, ein schlimmstartiger Selbstmörder kommt jenseits nicht in der Form eines menschlichen Gerippes zum Vorschein, sondern in dem eines Drachen, einer Schlange oder eines höchst wilden, reißenden Tieres. Warum? Das könnet ihr euch nun wohl gar leicht denken! Eine solche Seele wird nie mehr in eine völlige Lebensvollendung eingehen können.

 

[GEJ.04_152,08] Kurz, wenn eine Seele einmal, auf Grund einer schlechten Erziehung, aller Liebe, auch der zu sich selbst, bar geworden ist, dann ist von der ganzen Hölle, als des Lebens ärgstem Feinde, auch die ganze Seele durchdrungen und wird dadurch in sich selbst ein Feind des eigenen Lebens und Seins und trachtet stets, auf irgendeine schmerzlose Art dasselbe zu vernichten! Bei solch einer totalen Lebensfeindschaft muß am Ende ja alles aus den Lebensfugen gehen, und eine solche Seele kann dann jenseits doch unmöglich anders als ganz in ihre Urlebenssonderformen aufgelöst erscheinen, und da nur in deren fleischlosen Skeletten, die bloß das notwendige Gericht in sich tragen.

 

GEJ.04_152,11] Aber es entsteht in euch nun die Frage, ob eine solche Seele auch irgendwelche Schmerzen leide. Und Ich sage es euch: zuzeiten die größten und brennendsten, zuzeiten auch wieder gar keine! Wird sie ihrer noch immer möglichen Wiederbelebung halber von den sich zu dem Behufe nahenden Geistern gewisserart aufgerührt, so empfindet sie in ihren Teilen einen brennendsten Schmerz; kommt sie aber wieder zur Ruhe, dann ist in ihr weder ein Gefühl, ein Bewußtsein, noch somit irgendein Schmerz vorhanden.

 

[GEJ.04_152,12] Es gibt aber noch weiter eine Menge Arten des Selbstmordes, die aber in ihren Folgen nicht so bösartig auf die Seele einwirken wie die beiden soeben beschriebenen; jedoch irgend gute Folgen für die Seele hat kein Selbstmord!

[GEJ.04_152,13] Der von Mathael erzählte war noch einer von der besten Art, daher es mit der Wiederbelebung und Errettung jener Seele auch leicht und recht schnell herging. Aber ein Leck bleibt einer solchen Seele doch für immer, und das besteht darin, daß sie nahe nie wieder zur vollen Kindschaft Gottes gelangen kann; über die Seligen des ersten, aufbersten und somit auch untersten Himmels, oder gar nur bis an die Grenzmarken desselben, kommt eine selbstmörderische Seele kaum je!

[GEJ.04_152,14] In den ersten, den Weisheitshimmel kommen zumeist nur Seelen von allen anderen Weltkörpern, und von dieser Erde die Seelen jener weisen Heiden, die nach ihrer Erkenntnis wohl sehr gewissenhaft und gerecht gelebt haben, aber von Meiner Person auch jenseits nichts vernehmen wollen. Nehmen sie jedoch mit der Weile etwas an, so können sie wohl in den zweiten, also höheren oder auch Mittelhimmel aufgenommen werden; aber in den dritten, innersten und höchsten, den eigentlichen Liebe- und Lebenshimmel kommen sie nie und nimmer. Denn dahin werden nur jene kommen, die schon die volle Kindschaft Gottes erlangt haben.

[GEJ.06_020,15] ... Aber nein, er soll sein und walten bis zu seiner Zeit. Durch sein Walten wird er sich selbst zerstören, aber nicht also, wie Ich nun diesen Stein zerstört habe, der dadurch von seinem alten Gerichte nur in ein freieres, seelengeistig freies spezifikales Sein übergegangen ist, sondern wie sich ein Selbstmörder zerstört, dessen Seele dann dadurch in ein noch härteres Gericht und in einen vielfachen Tod übergeht. Darum lassen wir sie bis zu ihrer Vollmaßzeit, auf daß sie dereinst nicht sagen können...

[GEJ.06_163,02] Sagte Ich: „Hat ihnen Gott denn das Leibesleben darum gegeben, daß sie es vernichten sollen?! Das Leben des Leibes ist das dem Menschen von Gott gegebene Mittel, durch welches er das Leben der Seele für ewig gewinnen kann und soll. Nun, so er aber das Mittel zuvor vernichtet, womit soll er dann das Leben der Seele erhalten und eigentlich zuvor gewinnen? So ein Weber zuvor seinen Webstuhl zerstört und vernichtet, wie wird er auf demselben hernach seine Leinwand weben? Ich sage es dir: Die Selbstmörder - so sie nicht Irrsinnige sind - werden schwerlich je oder auch gar nie das Reich des ewigen Lebens besitzen! Denn wer einmal ein solcher Feind seines Lebens ist, in dem ist keine Liebe zum Leben; ein Leben ohne Liebe aber ist kein Leben, sondern der Tod. - Weißt du nun, wie du daran bist?“

[PH.01_038,22] Solche Selbstmörderseelen werden im Jenseits einen mit weit schwierigeren Umstanden verknüpften Weg zur Ausreife zurückzulegen haben, weil sie unreif aus dieser Welt gegangen und ebenfalls unreif in eine andere eingetreten sind.

GEJ5-169: [2] .... Ist er aber durch allerlei Lockungen der Welt von Meinen Wegen abgewichen, da muß er es sich dann schon selbst zuschreiben, so für ihn Meine Hilfe zur Zeit der Not unterm Wege verbleiben wird, und das so lange, als der Gefallene nicht voll Ernstes und reuig und voll gläubig sich an Mich wenden wird!

[GEJ.05_169,03] Ich werde zwar ewig ein und derselbe treue Hirte verbleiben und nachgehen den Schafen, die sich irgend verloren haben; aber das Schaf muß irgend zu blöken anfangen und sich finden lassen nach dem ihm eigenen und unantastbaren freien Willen.

[GEJ.08_038,01] (Der Herr:) „Also derlei Geister eben auch nicht guter und reiner Art können einem Menschen nicht gefährlich werden, und es ist gut, für solche Seelen zu beten. Denn das Gebet einer mit wahrer Liebe und Erbarmung erfüllten Seele im vollen Liebevertrauen auf Mich hat eine gute Wirkung auf solche wahrlich armen Seelen im Jenseits, denn es bildet um sie einen gewissen Lebensätherstoff, in dem sie wie in einem Spiegel ihre Mangel und Gebrechen erkennen, sich bessern und dadurch leichter zum Lebenslichte emporkommen.

Gnadenlicht über den Selbstmord

In den Sammelbanden von inneren Worten ,Vater und Kind' von Ida Kling wurde ein Gnadenlicht über den Selbstmord gegeben.

,Schreibe, Mein Kind, ein Wort des Trostes und der Liebe diesem Meinem Kinde, das so schmerzlich des Bruders selbst gewählten Tod betrauert. Ihr trauert, liebe Kinder, weil ihr wißt, was es heißt, mit eigener Hand den Lebensfaden abzuschneiden. Ihr trauert um des Bruders Seele, die ungereift aus ihrem Leibe schied, nicht achtend der Stimme, die ihm ein Halt zurief und sagte: ,Du Tor, was willst du denn töten? Du bist ja unsterblich! Du bist ewig und kannst dich nur dieser vergänglichen Hülle entledigen, nicht aber deines unsterblichen Geistes, der dich nun ermahnt, dich warnt und die verzweifeltsten Versuche anstellt, dich zu erretten.‘

,Vergebens war dieses Bemühen der Stimme des Lichts! - Eine andere Stimme, die aus der Finsternis ertönte, war verlockender. Sie sagte: , Brich ab den Faden, der dich mit diesem elenden Leben verbindet, dann hast du Ruhe! Dann bist du erlöst von allem Leid! Es gibt ja doch kein besseres Leben. Das Märchen von der Ewigkeit, von Himmel und Hölle reicht doch nicht für lange mehr aus, das wird nun bald vergehen, wie alles andere auch vergeht. Drum laß dich nicht langer mehr quälen von einer irgendwo sein sollenden Gottheit! Komm nur und folge mir, und du wirst dich bald selbst überzeugen, daß dir nirgends ein gottähnliches Wesen begegnet. Du bist frei, darum benütze solche Freiheit und mache es, wie viele Hunderttausende es von dir schon gemacht haben und noch machen werden! Dann hast du Ruhe, wie sie alle. Du hast ja doch von dieser Welt nicht viel zu erwarten. Was verlierst du denn, wenn du ihr den Abschied gibst!? Das Schluß machen ist viel ehrenvoller, als so weiterleben!‘

,Sehet, das ist die Sprache der Finsternis, die sich eines solchen Wesens völlig bemächtigt, es immer mehr in ihren Bereiche zieht bis es endlich nicht mehr dem Drangen widerstehen kann und sich ganz in der Finsternis Arme wirft. Wo ist aber dann die erhoffte Ruhe, mit der diese Machte ihr Opfer zu fangen suchten? Wo ist das erwünschte Vergehen alles dessen, was war? - Ist nicht vielmehr eine neue Welt, viel schrecklicher, als die erste war, auferstanden - in der es zwar ehedem so verhakten Menschen mehr gibt, sondern nur wahre Teufel scheußlichster Gestalt den Betörten begrüßen und willkommen heißen.

In dieser Hölle aller Höllen erwacht die Seele aus ihrem Traume und erkennt die grauenvolle Wirklichkeit; erkennt, daß sie verloren ist, erkennt, das jenes ,Marchen‘ Wahrheit, volle Wahrheit ist - und auch, daß es ein Jenseits, eine Ewigkeit und einen Gott gibt. - Aber, wo ist nun dieser Gott? - Gerade wie die Teufel ihm versprochen, so findet es der Mensch: weit und breit kein gottähnliches Wesen, nur Teufel über Teufel!‘

Wie aber stellt sich die Seele weiter an? Was tut sie in der ihrer widrigen Gesellschaft? Ist sie im Ernsten dorthin auf ewig verbannt? Ich sage euch: Solange ein Wesen nicht im allertiefsten Grund ein Teufel ist, wird es auch nicht auf ewig bei den Teufen wohnen. Denn ein noch nicht zur Hölle reifes Wesen wird so wenig in der Hölle bleiben können als wie ein noch nicht völlig reines Wesen in den Himmel eingehen kann. Ein solches Wesen bekommt die Hölle nur darum zu verkosten: erstlich, um die Hölle, von der es sich gefangen nehmen und beraten ließ, nun auch scharf ins Auge zu fassen, und zweitens, um das Satanische, mit dem eine solche Seele behaftet ist, gerade in der Hölle, bei den Teufeln abzustreifen, was dort am ehesten möglich ist durch die aufs Höchste gesteigerte Seelenangst, ewig in diesem Orte verweilen zu müssen.

Diese kurze Qual verzehrt das wahrhaft Teuflische der Seele und verstärkt den Ekel und Abscheu von ihrer Umgebung stets mehr, so daß sich die Seele schließlich von der Hölle trennt, um sich für einige Zeit selbst überlassen zu bleiben, und zwar solange, bis die Zeit ihres Erdenlebens ihr Ende erreicht hatte.

In dieser Zeit soll die Seele mehr und mehr zur Selbsterkenntnis gelangen, so ihren Fehltritt und ihre Sünden einsehen lernen und soll in rechter Reue endlich (zur Ordnung Gottes) zurückkehren, d.h. mit allem Ernst sich zu einem besseren Leben emporschwingen.

Ist eine Seele so weit gekommen, das sie den ernstlichen Willen hegt, ein wahres Leben zu leben, dann sende Ich, der himmlische Vater, ihr einen Führer, der sie auf den rechten Weg weist und sie stärkt, auf, demselben weiterzuschreiten.

Dann wird auch allmählich der Glaube an einen Gott wieder auftauchen, und das Suchen nach demselben wird die Seele auf dem rechten Wege erhalten und sie dem Lichte naher und naher bringen.‘

 

Ein Wirtschaftsprüfer mit fast einer Todeserfahrung, und das wegen seinem geplanten Selbstmord, beschreibt die folgende Geschichte: ‘Damals wollte ich nicht sterben, hatte aber dennoch nach einem Gespräch mit jemanden einen Selbstmordgedanken im Kopf. Ich schrieb einen Abschiedsbrief und nahm fünf beruhigende Pillen aus einem Topf und mischte die verschiedenen Getränke zusammen und brachte einen Toast auf den leeren Stuhl von meiner Frau aus.

"Ich trinke auf das Nichts, das absolute Nichts‘. Die Pillen rutschen leicht nach innen und die falsche Warme des Alkohols wallte durch mich. "Ich bin auf meinem Weg‘, so dachte ich, ,und ich kann nicht mehr zurückgehen!‘ Mit meinem zweiten Getränk war ich durch meine Arznei beruhigt, und meine Fingerspitzen und Zehen begannen zu kribbeln.

"Hm, vielleicht funktionieren die Tabletten noch nicht', sagte ich zu mir selbst. Ich fühlte mich nicht betrunken, nur ein wenig taub und leicht benommen im Kopf. Ich fühlte eine nagende Angst, dass jemand probieren würde, mich von meinem Versuch abzuhalten.

Genau wie bei allem anderen, was ich für wichtig gehalten hatte, nahm ich also noch ein Handvoll Schlaftabletten. Meine Hand war noch immer grifffest, als ich das letzte bisschen Alkohol einschenkte. Was soll ich machen, wenn das nicht funktioniert?... Ich trank das Getränk und nahm mir den Rest der Pillen, und dann sah ich eine dunkle Gestalt, ähnlich wie eine Wolke, zu mir kommen. Es kam direkt durch die Decke von der Küche und verschlang mich. Ich fühlte, dass ich schnell durch einen Tunnel abgetrieben wurde. Ich sah ein Licht am Ende des Tunnels, und ich fragte mich, ob ich dort hin schwebte. In diesem Moment wusste ich nicht, ob ich tot oder lebendig war.

Ich lag dort und war völlig ahnungslos von diesem anderen Teil von mir, und der schien irgendwohin zu gehen. "Ist das dies, was es ist, um tot zu sein?' fragte ich mich. "Nein!", war die Antwort, die von irgendwoher kam.

Zu meinem Entsetzen sah ich ein Wesen von unglaublicher Schönheit, das Liebe, Mitgefühl und Herzenswarme abstrahlte. Es war ein Wesen, gebildet durch ein schönes, helles, weides Licht, und daraus kamen silberne Faden aus der Mitte. Ich zögerte etwas zu sagen, und dann merkte ich, dass dieses unglaubliche Wesen des Lichts meine Gedanken lesen konnte. ,Nein‘, sagte er wieder. ,Das ist nicht, was tot sein ist!‘.

,Komm, ich zeige es dir'. Ich erinnere mich, dass ich mit ihm zu einem oder anderen Brunnen schwebte. In dieser Grube hast Du eine deprimierende Aussicht auf eine Landschaft, die völlig ohne Schönheit und Leben war, wo die Menschen sich im Kreis schoben, mit gebeugten Köpfen und hangenden Schultern in einer niedergeschlagenen Art und Weise.

Sie hielten ihre Köpfe gebeugt, und schauten auf ihre Füße, während sie ziellos herumliefen und gelegentlich gegeneinander prallten, ihn gleichwohl nicht tat halten, womit sie beschäftigt waren. Es war ein schrecklicher Gedanke, dass ich zwischen diese verwirrten, verlorenen Seelen geworfen werden würde, aber die Stimme schien meine Angst zu verstehen und nahm sie weg mit den folgenden Worten: ,Dies ist eine HÖLLE, die Du selbst geschaffen hast. Du WÜRDEST schließlich zu der Erde zurückgehen müssen und ein neues Leben ganz neu erfahren müssen, worin Du denselben Schwierigkeiten zu begegnen hast, wie Du sie während dieses Lebens angetroffen hast. Bis dann wirst Du bei dieser verlorenen und verwirrenden Seele etwas brauchen, um fortfahren zu können.

Selbstmord ist kein Entkommen. Ich bekam einen Breitbild-Blick auf mein Leben. Es war eine riesige Konfrontation mit der Realität... Die Aussicht, dass ich alles, was mich in den Selbstmord getrieben hatte, erneut in einem anderen Leben durchlaufen müsste, war erschreckender, als ich zugeben möchte. Ich weinte. Das Wesen des Lichtes schien mich zu verstehen, dass ich mit dem Gefühl der Reue, Mitgefühl und Liebe überfüllt war. Er sagte mit strenger Stimme wie ein Vater zu einem Sohn: ,Du kannst nicht mit deinem Leben tun, was Du willst. Hast Du dich selbst geschaffen? Nein. Du kannst ebenso wenig den Tod bestimmen.' Ich konnte nichts sagen, ich konnte nicht denken, ich habe nur geweint. Diese Stimme müsste vom Heiligen Geist sein, dachte ich.

Die Stimme, nun weicher, fuhr weiter: ”ich bin noch nicht mit Dir fertig, Deine Arbeit ist noch nicht beendet. Gehe zurück und tue, was Du immer getan haben solltest!' Das erste, was ich sah, als ich aufwachte, war der Erleichterung auf dem Gesicht meiner Tochter. Sie war in der Nacht erwacht und hatte vergeblich darum gekämpft, den kleinen Funken in mir brennend zu halten. "Oh Papa", sagte sie, "ich hatte solche Angst, dass wir Dich verloren haben; Du fühltest Dich so kalt an, und ich konnte sogar Deine Herzfrequenz nicht einmal fühlen‘.

Ich werde meine Erfahrung am Rande der HÖLLE nie vergessen und sicherlich auch nicht, was ich dort gelernt habe. Die an sich negative beinahe Tod-Erfahrung ist nicht negativ, wenn daraus etwas Gutes hervorgeht. Ich bin jetzt ehrenamtlicher pastoraler Arbeiter und halte daneben die Buchführung bei Kleinunternehmen.

Selbstmörder sind oft der irrigen Meinung, dass es nach dem Leben mit allem sowieso aus ist, und man sei dann aller Nöte und Sorgen enthoben. Der Arzt Dr. med. Raymond A. Moody, der in seinen Werken über das Leben nach dem Tod auch wieder belebte Selbstmörder befragte, schreibt in seinen Werken: ,Alle haben gesagt, nach dem, was sie jetzt erlebt hatten, würden sie nie wieder an einem Selbstmord denken.

Ihr allgemeiner neuer Standpunkt war jetzt, dass sie einen Fehler gemacht hatten und nun sehr froh sein konnten, dass ihr Suizidversuch misslungen war. Einer sagte z.B. ,Während ich drüben war, hat sich mir ganz fest eingeprägt, dass zwei Dinge für mich absolut verboten sind, nämlich mich selbst zu töten und einen anderen töten.‘

,Wenn ich Selbstmord begehe, dann wäre das so, als ob ich Gott sein Geschenk ins Gesicht schmeißen würde‘. ,Jemand anders umzubringen, das wäre so, als ob man Gottes Plane mit diesem Menschen einfach durchkreuzen würde.‘

Dieser deutschsprachige Link würde euch alle vielleicht interessieren: http://www.divinerevelations.info/documents/rawlings/german rawlings zur Holle und zuruck.pdf

Selbstmörder können unter Umstanden Jahrhunderte im jenseitigen seelischen Elend verharren, und es wäre da mit Sicherheit ein Gebet um Hilfe von Nutzen.

 

Max Seltmann beschreibt in dem Heftchen Judas Ischariot dessen Schicksal im Jenseits. Wir erfahren dort eine Kindesliebe seiner Tochter, die zu Jehova betete. Sie wollte alles auf sich nehmen, nur damit ihr Vater nicht leiden müsse.

In GJE6-163:1,2 sagt Jesus: ,Die Selbstmörder - so sie nicht Irrsinnige sind - werden schwerlich je oder gar nie das Reich des Lebens besitzen! Denn wer einmal ein solcher Feind des Lebens ist, in dem ist keine Liebe zum Leben; ein Leben ohne Liebe aber ist kein Leben, sondern der Tod.

In GJE4-152:1: ,Es gibt aber Unterschiede bei den Selbstmördern. So jemand aus dem Grunde weil durch jemand anders sein größter Hochmut zu sehr gedemütigt ward und ihm dafür gar keine Möglichkeit zu einer Rachenehmung offen steht, sich das Leibesleben nimmt, so ist das eine böseste Art des vorsätzlichen Selbstmordes. Eine solche Art des Selbstmordes kann an einer Seele nimmer völlig gutgemacht werden. Tausendmal Tausende von Jahren werden erfordert, um eine solche Seele nur zum wenigsten zu einer Umhäutung ihrer dürren, aller Liebe baren Scheinknochen zu bringen, geschweige zu einer Inkarnierung ihres ganzen Wesens; denn die Inkarnierung ist ja eben ein Produkt der Liebe und erweckt auch wieder Liebe‘.

Lothar Schuller, sagt dazu: ,Wenn hier das Wort Inkarnierung gebraucht wird, so denke ich, bedeutet das die vollkommene Wiederzusammenfügung aller Seelenspezifikas.‘

Weiterhin in GJE4-152:5: ... ,Nun, ein schlimmstartiger Selbstmörder kommt jenseits nicht in der Form eines menschliches Gerippes zum Vorschein, sondern in dem eines Drachen, einer Schlange oder eines höchst wilden, reikenden Tieres. Warum? Das könnet ihr euch wohl gar leicht denken! Eine solche Seele wird nie mehr in eine völlige Lebensvollendung eingehen können.‘ und folgende Texte.

GJE4-152:10 ,Wenn jenseits dann ein Selbstmörder in der vorbeschriebenen Art erscheint, so könnet ihr es euch nun schon vorstellen, wie schwer und wie lange es hergehen wird, bis eine solche Seele nur einmal dahin kommt, in ein menschliches Gerippe überzugehen und dann eine Haut und gar irgendein Fleisch aus sich selbst bekommt.‘

GJE4-152:14 ,In den ersten Weisheitshimmel kommen zumeist nur Seelen von anderen Weltkörpern, und von dieser Erde die Seelen jener weisen Heiden, die nach ihrer

Erkenntnis wohl sehr gewissenhaft und gerecht gelebt haben, aber von Meiner Person auch jenseits nichts vernehmen wollen. Nehmen sie jedoch mit der Weile etwas an, so können sie wohl in den zweiten, also höheren oder auch Mittelhimmel aufgenommen werden; aber in den driften, innersten und höchsten, den eigentliche Liebe- und Lebenshimmel, kommen sie nie und nimmer. Denn dahin werden nur jene kommen, die schon die volle Kindschaft Gottes erlangt haben.

Quellen: benutzte Literatur: ,Der Selbstmord und seine Folgen‘ GL 1/2016 Internetauszüge und aus dem Jakob Lorbergeschriften m. angegeben Quellen

 

www.selbstbetrachtung.info